Sommer, Sonne,...

Endlich mal zwei Tage am Stück frei, das ist ein kleiner Urlaub. Das Wetter spielt auch mit, was kann es besseres geben. Ok, ich gebe zu mein Enthusiasmus ist ein klein wenig gespielt, bzw muss ich mich selber etwas zur Begeisterung zwingen, zu kaputt bin ich, physisch und psychisch aber ich gebe mein bestes. Gestern konnte ich mal ein wenig aufräumen und den Lebensraum zumindest ein wenig nutzbarer machen. Das Hauptproblem an der psychischen Schwäche ist allerdings, dass ich mich gegen unliebsame Gedanken nicht richtig zur Wehr setzen kann, so träume ich ich sehr anstrengend und in den Ruhepausen schwirren mir ganz schwere Gedanken durch den luftleeren Kopf, da versagt der Verdrängungsmechanismus dann doch.

Ein Kumpel versucht Kontakt mit mir aufzunehmen, einmal für das Ehemaligentreffen und weil er Probleme mit seiner Vespa hat. Das löst auch wieder Gedanken aus. Mein Kontaktarmes bis -loses Leben wird mir dabei deutlich vor Augen gehalten. So skurril es mir auch selber erscheint, so wenig scheint es mir möglich dieses zu ändern. Mich verbindet einfach nichts mehr mit anderen Menschen. Ehrlich gesagt stelle ich fest, dass ich einfach zu tief in meinem selbst gegrabenen Loch sitze. Vielleicht muss das auch so sein, meine soziale Inkompatibilität erfordert das, vielleicht bin ich da aber auch auf dem Holzweg.

Vielleicht ist es aber auch genau, wie es sein muss. Es gibt Menschen, die müssen einfach alleine sein, ob sie wollen oder nicht.

Ich betrachte mich völlig teilnahmslos, emotionslos. Meine Wut über mich, mein Selbsthass weicht einer inneren Gleichgültigkeit. Herzlichen Glückwunsch.

Guten Morgen

07:45h, Sonntag. Für nen freien Tag ist das doch ne gute Uhrzeit aufgestanden zu sein. Ein schöner Tag kündigt sich an, Kaffee am offenen Fenster. Alles bestens.

Im Norden nichts Neues

So, die Woche ist überstanden. Ich bin schwer zufrieden. Sonntag habe ich nur Tanke, so daß ich endlich mal hier ein wenig was machen kann, die Autos erwarten etwas Zuwendung und ein wenig Chaosreduktion könnte auch mal nicht schaden. Der heutige Abend in der Tanke war mal anstrengend, sehr viel los und gestresste Leute, liegt wohl am Wetter, die vertragen die Sonne nicht so. Ein Kunde, dem es nicht schnell genug ging, wollte mich reell zur Sau machen. Hat mich angeschrien, "...was dauert das so lange?!, ...dauert länger als das tanken..." usw usw. Ich sagte ihm nur, daß es eben dauert, bis die Kartenzahlungen gebucht sind. Daraufhin schrie er mich noch mehr an. Als er dann dann Stunden des warten an der Reihe war, habe ich ihn pflichtbewusst gefragt, ob er denn Punkte sammelt, ob er nen Kassenbon wolle. Alles freundlich, nicht übertrieben. Da rastet der noch mehr aus und fragt mich dann: "...und warum bleiben sie denn noch immer so freundlich?!" Ich habe mit den Schultern gezuckt und ihm gefragt, was ich denn machen solle, ihn anschreien? In Gedanken habe ich ihn mehrmals auf unterschiedlichste Weisen getötet und seine Nachfahren mit einem bösen Fluch belegt. Mehr kann man in solchen Momenten nicht tun. Ansonsten wars das mit den Highlights an diesem Abend.

Vor kurzem habe ich meine adipöse Lieblingskollegin abgelöst. Sie schminkt sich jetzt anscheinend oder versucht es zumindest. Ich hätte ihr gern geraten, doch Schminke zu verwenden, die bei übermäßigem schwitzen nicht verläuft aber ich war damit beschäftigt, mein lachen zu unterdrücken. Ansonsten beobachte ich aus der ferne, unterrichtet von den redseligen KollegInnen, wie sich die Frühschicht über eben diese Person aufregt. Da kündigen sich neue Koalitionen an, lächerlich aber so läuft das Spiel.

An anderen Fronten: Stille über den Schützengräben.

Frühaufsteher...

...werd ich nie werden.

Gesammelte Stimmungen

Komischerweise muss ich sagen, es geht mir stimmungstechnisch echt gut. Körperlich zwar erschöpft aber eine gute Laune im Kopf. Hoffentlich hält das ein paar Tage an. Mein treffen mit dem Kumpel am Samstag fällt aus, dafür schiebe ich noch ne Extraschicht Nebentätigkeit ein. Freizeit wird auch überbewertet.

Die Hitze der letzten Tage hat das arbeiten zwar erschwert aber trotzdem fand ich es schön. Zugegeben, wir haben unser Tempo der Hitze angepasst, also ziemlich gemütlich geschlunzt. Muss auch mal sein.

Jetzt donnert es draußen, vielleicht gibts ja noch das angekündigte Gewitter. Würde mir gefallen.

Seit ein paar Tagen habe ich sehr intensive Bilder im Kopf, schöne Bilder von Triest. Ich kann mich gut in solche Bilder reindenken und es auch genießen. Vielleicht hilft das etwas bei meiner Entspannung. Nebenbei träume ich auch relativ häufig mal wieder von der Einen. Alles ok, ich habs im Griff.

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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