Lösungsansatz

Es gibt ne Menge Probleme. Große und kleine. Meistens gibt es auch eine Lösung, nicht immer eine zufriedenstellende, manchmal eine schmerzhafte aber immerhin eine Lösung. Meine Lösung habe ich vor einiger Zeit in der Verdrängung gefunden. Ich verdränge alle Probleme, meine persönlichen und die in meinem familiären Umfeld. Das klappt eigentlich auch bestens, ich funktioniere ohne größere Einschränkungen und komme als recht sorgenfreier Glückskäfer durch den Tag. Aber es gibt dann leider wieder Phasen, da werde ich daran erinnert, dass ich nur verdränge. Gestern war wieder so ein Moment. Anlass war ein Telefonat mit der Familie über allgemeine Probleme. Diese Probleme gehören allerdings zu den wenigen völlig unlösbaren Problemen der Weltgeschichte. Nicht, dass es keine Lösung gäbe... allesamt scheitern sie an der Ignoranz, der Beratungsresistenz, der Wandlungsunfähigkeit der Beteiligten. Das ist auch ein Grund, warum ich seit längerem nicht in Triest war bzw den Kontakt auch etwas zurückgefahren habe. Naja und manchmal wird man dann halt doch in die Realität geholt wodurch sich dann eine Gedankenlawine der verdrängten Themen in Bewegung setzt, die einem den Schlaf raubt, die Laune verdirbt und einem die Panik in die Augen treibt. Da passt man einen Moment mal nicht auf und schon ist der mühsam aufgebaute Verdrängungsmechanismus außer Gefecht gesetzt. Das ist die eigentliche Tatsache, die mich so ärgert.

Alles scheiße, deine Elli

(wäre es gesellschaftlich akzeptiert, sich morgens um zehn zu betrinken, ich wäre heute echt dafür)

Zwischenruf

Also ich existiere noch. Zur Zeit am I working my ass off, so dass ich relativ wenig Zeit habe. Zum einen muss ich an meiner Millionen arbeiten, zum anderen, schraube ich an meinem Auto. Aber ansonsten ist alles superdupertoll wie immer. Ich könnte ne Runde abkotzen über dies und das aber was brächte es?

Vor ein paar Wochen hat sich die 100-Punkte-Frau gemeldet, zumindest glaube ich, dass sie es war. Ich habe erst nach einer Woche den Mut zusammengebracht, ihr zu antworten. Da kam nichts zurück, evtl war es doch jemand anderes, wüsste aber nicht wer so schreiben würde.

Ich lenke mich irgendwie von ernsthafteren Gedanken ab. Tagträumereien, Arbeit oder ich baller Kohle raus für schnickschnack. Alles ist besser als Stille. Eigentlich würde ich mich ja gern mal wieder richtig Betrinken aber dann bräuchte ich auch mindestens 3 Tage zur Erholung frei, werd halt auch nicht jünger.

Tagestrip

Ich bin ziemlich kaputt aber im angenehmen Sinn. Heute war ich mal auf Tour. Eine Tagestour in den Osten der Republik, die Region südlich von Rostock war das Ziel. Schwaan und etliche Nester am Rande des Weges. Und ich muss sagen, es war fantastisch. Felder und Wälder so weit ich gucken konnte und einfach alles schön. Ich kann das im Moment gar nicht mit Inhalt füllen aber es war wunderbar. Nebenbei erwähnt: Ich habe mir etwas gegönnt. Mehr dazu demnächst, vielleicht. Jetzt werde ich erstmal die Eindrücke des Tages wirken lassen und ins Bett fallen.

HoppHopp, Pferdchen lauf...

Spezielle Aufträge erfordern Spezialisten. So dachte sich mein Kumpel, ich wäre der Richtige Mann für eben diesen. Der Auftrag lautete: "Fahr mit mir nach Königswinter/NRW und hol nen Ford Mustang ab. 309Ps, die nur du zu bändigen weißt." Was soll ich sagen? Recht hat er, hab meinen Führerschein ja in der Burt-Reynolds-Fahrschule gemacht. Gut, ein Mustang ist kein Trans Am aber ich habe ja auch keinen Schnauzer. Wir also gemütlich nach Königswinter getuckert. Auto gecheckt, gekauft und dem vertrauenswürdigen Litauer die Kohle überreicht. Rein in den Boliden, ESP und ähnliche Anfänger- und Angsthasen-Gimmicks ausgeschaltet und ab aufe Bahn. Also ich muss schon sagen, flottes Gerät. Zwar nur ein 6Zylinder aber doch genügend Vortrieb, netter Sound wenn auch etwas übertrieben. So bald man das Gaspedal betätigt, glaubt man auf der Rückbank säße ein brüllender Löwe auch wenn man grad Schmusekatzentempo fährt. Aber egal. Beschleunigung aller erste Sahne. Selbst wenn man bei 160Km/h nen kickdown macht, reißt das Pony noch Placken ausm Asphalt, dat sach ich dir. Skandalös fand ich allerdings, dass die Karre bei 190km/h abgeregelt ist. Ok, für Amerikaner mit ihrem 55mph Speed limit mag das ja angemessen sein aber doch nicht auf einer Bundesdeutschen HochgeschwindigkeitsAutobahn. Dadurch bin ich leider nicht dazu gekommen, mein ganzes fahrerisches Können unter Beweis zu stellen und musste mich damit be-und vergnügen durch prollige Beschleunigungsphasen zu glänzen. Jetzt muß ich aber auch sagen, dass die A1 nicht wirklich dazu angetan ist, einen auf dicke Hose zu machen, das mag am Verkehrsaufkommen liegen oder daran, dass die NRW'ler einfach kein Autofahren können. Anscheinend bin ich eh der einzige, der das kann (--> Burt... ihr wisst schon).

Mein Fazit: Ne absolute Proll-Karre und auch nur für Luftpumpen-Prolls, die im Schritttempo Schnecken checken aber mehr auch nicht. Mal ganz nett aber der Spaß der Beschleunigung hält nicht lange vor. Außen ganz ok. Innen langweilig und einfallslos. 309Pferde unter der Haube reichen nicht, der richtige Kerl muss im Sattel sitzen!

Ich danke für ihre Aufmerksamkeit, schalten sie auch nächstes mal ein, wenn es wieder heißt: Der Typ der sonst nur ein Schweizer Armeerad fährt, redet schlau über Autos.

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Aus dem Weg!

Mico

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