Hach ja

Tja, das waren drei Wochen Urlaub. Vorbei sind sie, die drei Wochen. Viel habe ich nicht gemacht, sagen wir einfach, ich habe mich erholt. Urlaub "zu Hause" ist meiner Meinung auch nicht wirklich angetan große Abenteuer zu erleben. Bei mir schon mal gar nicht, da ich mich ja meist weigere, mit meiner Umwelt in Interaktion zu treten. Samstag wäre ne gute Party gewesen, Electro/House usw. War bestimmt auch gut aber eben ohne mich. Ich lag um 21:30 mit schlechter Laune im Bett; jeder wie er mag. Den heutigen Abend noch in der Bruderstadt verbracht und dann gemütlich wieder Heim gezubbelt. Morgen gehts also wieder in den noch schnöderen Alltag zurück. Ist halt so.

Alles zu seiner Zeit

Dieser Sommer war bisher echt schön, ich meine wettertechnisch. Ich mag solche richtig heißen Tage an denen jeder Schritt schwer fällt. Seit zwei Tagen ist es kühl und es hat meist geregnet. Die ersten kühlen Tage nach diesem Sommer. Und irgendwie haben auch diese kühlen Tage aber vor allem die kühlen Abende und Nächte auch ihren speziellen Reiz. Sie strahlen irgendeine Melancholie aus, die mir gerade ganz gut zu Gesicht steht. Frei nach dem Motto: " I'M READY FOR HOODIES AND COLD NIGHTS" habe ich es mir gemütlich gemacht, Kapuze auf und ein Bier getrunken. Naja und halt bestimmten Gedanken nachgehangen. Bestimmt kommen noch ein paar ordentliche Sommertage die mit Lagerfeuer enden aber ich freue mich auch wieder auf die gemütlichen Abende.

Ey! Gehts noch?!

Mein Vater (bald 70Jahre) und ich (38, optisch 28) machen ne Radtour. Er auf nem 21Gang TrekkingschießmichtotRad, ich auf dem Wunderwerk schweizerischer Wehrtechnik. Da dreht er sich zu mir um und fragt: "Geht das Tempo so oder soll ich langsamer machen?" und meint die Frage völlig ernst! Ich mein, hallo, was denkt der sich? Der Schweiß auf meiner Stirn ist völlig normal, ich schwitze nunmal schnell, da soll er man nich meinen, ich wäre am Ende. Also echt mal, ich fasse es kaum. Diese Rentner!

La notte delle stelle cadenti

Eigentlich wollte ich ins Bett, bin wohlig müde. Das Wochenende mit dem Bruder war recht schön aber eigenartigerweise auch recht anstrengend. Vielleicht sind es auch die Kopfkisten der letzten Tage, die ihren Tribut fordern. Ich gucke dann vorher immer noch gerne kurz zum Himmel, der Sternenhimmel ist ja mein heimliches Glücksgefühl. Innerhalb kurzer Zeit 6 Sternschnuppen gesehen. Reflexartig Wünsche formuliert und gelächelt. Manchmal klappt das mit den Wünschen, ich war nur zu feige, darauf zu reagieren. Vielleicht mache ich das noch. Wenn ich die Gedanken der letzten Zeit Revue passieren lasse, brauche ich noch ein paar Schnuppen, es gäbe da noch die ein oder andere Sache.

Ich werd noch mit nem Bier am Fenster sitzen und den Moment genießen.

So wars gewesen

Die vergangenen Tage waren durchwachsen aber unterm Strich ganz ok. Einen Tag mit Vater im Krankenhaus verbracht. Dabei gelernt, dass man mindestens aus den Augen bluten muss, bis sich mal irgendeine der Schwestern herablasst, irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen. Aber auch gelernt, dass etwas Druck, charmant verpackt, die Sache dann doch beschleunigen kann. Zur Beruhigung der LeserInnen: Ich habe mich anschließend bei der Chefschwester bedankt. Bin ja nicht nur Arschloch.

Eis essen gewesen im Nachbarort. Was soll ich sagen? Man sitzt in einer Hofeinfahrt an der Hauptstraße, die Einrichtung des Eisdealers ist wie in allen Eisdielen der Republik, die Speisekarte ist auch wie überall. Diese freigestellten Studiofotos von Eisbecher Hawaii, Banana Split und Blauer Engel. Einfallsloser geht nimmer. Das Eis war auch nicht der Hammer. Der Jude Viti und Zampolli sind halt doch ne ganz andere Liga.

Gestern auf der Fahrt in die Bruderstadt im Stau gestanden und von einer orientalischen Schönheit angelächelt worden, habe sogar zurückgelächelt. Solche kleinen Situationen können den Tag schon etwas erhellen. Am Abend dann noch die kleine Flirtpartnerin aus der Tanke beim einkaufen getroffen. Kurzer Plausch, auch nett. Schade, dass die Mädels aus diesem Kulturkreis immer über ne Brüderschaft in Kompaniestärke verfügen, die selbst in der Addition meist nicht über den Iq eines Toastbrotes kommen. (vorurteilsgeprägtes Bild aber hey. a.d.R).

Am Abend eine mediterrane Fressorgie mit dem Bruder veranstaltet. Gamberi, Sardoni, Calamari etc frittiert. Antipasti usw usw. Alles was man für so einen Abend braucht. Bei Bier und Wein verschiedene Problematiken andiskutiert und gut unterhalten. Der Wein, ein Cabernet Sauvignon, hat hervorragend geschmeckt. Da ich leider kein Weinkenner bin, kann man mit meinem Urteil nicht viel anfangen aber was solls. Zumindest habe ich kein Sodbrennen bekommen, dass ist schon ein Qualitätsmerkmal. Im Laufe des Abends und der Gespräche darauf geeinigt, dass man eigentlich in Italien leben sollte. Ich werde darüber bei Gelegenheit nochmal intensiv nachdenken, schee wärs scho.

Mico

Harte Zeiten für Träumer

Aktuelle Beiträge

und - wie schmecken die...
und - wie schmecken die buletten?
bonanzaMARGOT - 13. Nov, 07:20
aws vpc interview questions
This is extremely great information for these blog!!...
yona345 - 20. Jun, 11:19
aws scenario based interview...
Nice blog has been shared by you. before i read this...
yona345 - 20. Jun, 11:15

Zahlenzählding

kostenloser Counter



Suche

 

Status

Online seit 5887 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 13. Nov, 07:20

Bisl SchmusiMusi
Dahergesagt
Er
Macken und Fehlfunktionen
Reisetagebuch
Reisetagebuch II
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren