Im Dienste der Wissenschaft

Ich habe ja oftmals angemerkt, dass ich empathietechnisch recht verkümmert bin und ich nur noch etwas fühle, wenn ich Alkohol konsumiere. Diese These möchte ich jetzt und hier als bewiesen bezeichnen. Seit einiger Zeit, ca November 2012 trinke ich ja relativ wenig bis gar nix, ich gehe ja auch nicht mehr aus. Dazu muss ich ja mal wieder erwähnen, dass ich Wirkungstrinker bin, also ich trinke nur, um zu vergessen oder zu verdrängen. Spaß oder Genuss spielen da eine eher untergeordnete Rolle, daher auch die Aussage, dass Bier erst ab einer gewissen Menge (für mich) Sinn macht. Ich trinke auch selten mal "1Bier", da es keinen Sinn macht, maximal trinke ich 3 Bier und muss mich dann entscheiden: Should I stay or should I go now? Nüchtern betrachtet und das bin ich ja meistens, gehen mir 99,9% aller Menschen am Arsch vorbei. Ok, bei ca. 7 Milliarden Menschen auf unserem Planeten ist diese Aussage nicht so sehr gewagt aber ich meine natürlich auch Menschen in meinem näherem Umfeld. Klar, Familie liebe ich, muss ich, ist ja auch Familie aber sonst gibt es wenige Menschen, die mich interessieren. Meine Bekanntschaften aus der Tanke interessieren mich nicht die Bohne usw. Ich nehme sie und ihre mir bekannte Existenz zur Kenntnis aber mehr auch nicht. (Außer TG, den mochte ich wirklich aber dazu ein andermal). Ihr Schicksal berührt mich nicht. Es gibt eine Person, die ich liebe, verehre und die für immer the one and only bleiben wird aber das interessiert an dieser Stelle nicht. Ich habe Angst sie zu treffen oder gar mit ihr zu reden, da ich nüchtern zu kalt wäre und betrunken nicht gesellschaftsfähig. Keine Ahnung aber ich habe Angst vor uns. Naja, was ich eigentlich erzählen wollte ist, dass ich neulich ein paar Bier getrunken habe und endlich wieder gefühlt habe, Musik gespürt habe und überhaupt sowas wie Sehnsucht, Träume und so nen Quatsch gefühlt habe. Heute trinke ich auch im moderaten Mengen und was soll ich sagen... Gefühle und Emotionen kehren zurück. Wäre ich nicht grundsätzlich so ein vernünftiger Kerl, würde ich jetzt anfangen rumzuschnulzen, Grund gäbe es.

Ich nenne diese wissenschaftliche Studie: Du musst nicht fühlen, was du nicht fühlen willst.

Lange Rede... Ich fühle nur unter Alkohol noch etwas, Ziel erreicht. Wissenschaftlicher Beweis erbracht.

Als Single Junggeselle kann man sich das erlauben. Prost

(jetzt wäre ich in laberlaune)

Mir san mitm Radl da

Kürzlich ne Radtour hier in der Gegend gemacht, dann an der Weser entlang, gestern ums Zwischenahner Meer geradelt und heute wieder ne Stunde hier übers Land gefahren. Ich muss schon sagen... wenn ich so weiter mache, werde ich über ne Teilnahme an der TdF nachdenken. Ich bin auch etwas überrascht, wie gut sich mein Schweizer Armeerad doch für solche Touren eignet. Auf den ersten Blick ist es viel zu schwer und hat auch keine Gangschaltung. Es ist aber so gut übersetzt, dass man in der Ebene flott voran kommt und auch die Steigungen locker bewältigt. Ok, die Steigungen hier bestehen eigentlich nur aus den Deichen aber die haben es auch in sich. Sonst halten sich die Abenteuer in Grenzen, mein Urlaub ist, positiv formuliert, von Entspannung geprägt. Des weiteren habe ich bemerkt, dass wenn man das Handy und Computer abschaltet, man plötzlich viel mehr Zeit hat. Man kann tatsächlich mal andere Dinge erledigen. So kommt es, dass ich, nach anderthalb Jahren, wieder über einen Personalausweis (erstmal den vorläufigen) verfüge. Außerdem ist der MountWäsche auch mal wieder abgearbeitet. Für die nächsten Tage nehme ich mal weitere Baustellen vor. Wenn ich nicht nebenberuflich tätig werden muss, kann ich ein bisschen was schaffen.

Jetzt werde ich mir mal ein 6er-Pack Bier genehmigen, will jemand noch was vom Supermarkt?

Er und ich

Wir sollten uns mal wieder betrinken. Zusammen Musik hören und uns unsere Geschichten erzählen. Bier trinken und darüber lachen, wie beschissen alles ist. Über all die Idioten lachen, die uns nerven. Uns darüber freuen, dass wir uns haben. Wir, die geilsten im Universum; mit Abstand. Wir lauschen uns gegenseitig, wie wir uns in Selbstmitleid suhlen und lachen uns an. Wir euphorisieren uns aneinander, wir drehen uns immer schneller, vergessen alles um uns herum. Wir öffnen uns, unsere Gedanken und Vorstellungen, unsere Ängste unsere Hoffnungen und Träume. Dann küssen wir uns; wie sich noch nie welche geküsst haben. Die Revolution des küssens! Wir brauchen keine gesprochenen Worte, wir verstehen uns mit Blicken. Dann legen wir uns schlafen, wir schlafen miteinander, kein Sex. In der Nacht die Hand auf dem Rücken spüren. Und beim Kaffee planen wir die Übernahme der Weltherrschaft. Wir glauben uns jedes Wort. Wir tun so, als wären wir Teenager, unbefangen, frei und bereit für alle Abenteuer der Welt. Es gibt kein Scheitern. Is DAS ein Plan?! DAS is'n Plan! Das is DER Plan!

Fuck, das wärs. Auf sowas hätte ich mal wieder Lust. Aber sowas gibts wohl nur einmal. Aber wär' schon mal wieder 'n Ding.

Nur so

Was für eine Hitze! Aber da wollen wir mal nicht jammern, kommen auch wieder ganz andere Tage. Der Besuch in der Bruderstadt war ganz ok. Zwar konnte man sich kaum bewegen aber egal. Schön an der Weser geradelt und die Sonne genossen.

Ziemlich kaputt sitze ich jetzt hier, keine echte Lust in die Kneipe zu gehen und was anderes ist nicht möglich. Also noch den Mitternachtskrimi gehört und dann gehts brav in die Heia. Zum Glück läuft der Ventilator, sonst wäre an schlafen kaum zu denken.

So, genug der Belanglosigkeiten. Nachti Nacht

Tagesordnung

Was gibt es besseres als sich bei rekorverdächtigen Temperaturen ins Auto zu setzen und einer Art Familientreffen beizuwohnen? Solche Events bieten erhöhtes Amoklauf-Potenzial aber nun gut. Vielleicht wirds ja auch ganz nett. Ein wenig an der Weser spazieren gehen und Leute gucken. Irgendwie freu ich mich auch darauf, wäre da nicht dieses leicht angespannte Gefühl.

Ich mache das beste draus.

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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