Abendgestaltung

Ein entspannter und gemütlicher Abend, eigentlich. Im Radio läuft die Bundesligakonferenz und mehr passiert hier nicht. Im Kopf ein paar unformulierte Gedanken.

Nen gemütlichen Abend, allseits.

Hintergrundgeschichten

Wenn ich schon nichts zu erzählen habe, erzähl ich halt was aus der Tanke. Samstag stehe ich da so an meiner Kasse. 2oder3 Kunden in der Schlange. Der Kunde steht vor mir, sagt irgendwas nettes, ich antworte nett, gucke etwas sarkastisch und sage: ...ach was, ein dressierter Schimpanse könnte diesen Job machen. Er: Sie dürfen sich nicht schlecht machen, stehen sie mehr zu sich, reduzieren sie sich nicht. Sie sind gut. Er verlässt den Laden und ich stehe recht sprachlos da. Solche Dialoge beschäftigen mich dann immer ne Weile. Ich frage mich, wie lange soll diese ganze scheiße noch gehen?

Vater hat Gestern einen Verkehrsunfall verursacht, nichts allzu schlimmes. Blechschaden an seiner Karre, der andere Wagen ist wirtschaftlicher Totalschaden. Er war schon etwas angefressen aber sonst gab es keine Aufregung. Ich erinnere mich bei der Gelegenheit an seine Reaktion, als ich mal einen recht schweren Unfall verursacht habe: Ich wusste, dass du Scheiße baust.

Hey headbanger

Nach zwei Stunden Schlaf, die Nacht beendet, um mal dem Tag zuzusehen, wie er vergeht. Bin gespannt, was er diesmal für Überraschungen für mich bereit hält. Durch Schichtentausch in der Tanke ein paar freie Tage ergattert, wie ich die nutzen werde, weiß ich noch nicht. Meine Laune ist grandios, Gespräche der letzten Tage zeigen mir, wie beschissen Alles ist. Ich würde so gerne verschwinden, irgendwohin. Ne einsame Insel oder an ein Gipfelkreuz gelehnt in die Welt hinaussehen. Stattdessen gucke ich an die Decke und fühle... ich fühle Nichts, rein gar Nichts. Überraschung.

Experiment gelungen. qed.

Als er die Wohnung verlässt und sich zum Bahnhof durchfragt, analysiert er die Nacht. Hatte er einen Aufriss? Oder war er der Aufgerissene? Sie hatte ihn umschmeichelt, umgarnt. Schon bei der ersten honigsüßen Schmeichelei wusste er, wie es ablaufen würde. Er weiß immer wie es abläuft. Nette Worte, geheucheltes Interesse. Er lässt es sich gefallen, er weiß, dass es nicht ehrlich ist. Er sehnt sich nach etwas echtem. Etwas echtem, das es gar nicht mehr gibt. Er ist immer wieder enttäuscht, dass er am Ende immer Recht behält. Er wird wieder ein Stück mehr abgewichster. Und irgendwann werden sie ihn wieder fragen: Warum bist du so geworden? Die Antwort denkt er sich und lässt auch dieses mal die Dinge ihren natürlichen Lauf nehmen. Er fragt sich, warum sie nie den Arsch in der Hose haben es zuzugeben, sie verschwinden einfach, lösen sich auf. Er lacht darüber, wieder ist er reingefallen.

Remake vom Remake vom Re...

Er erwacht, zumindest macht er die Augen auf. Wo bin ich? Fremde Wohnung, fremder Geruch, fremde Welt. Augen zu, Gedanken sortieren. Augen auf, Blick zur Seite. Verdammt, nicht schon wieder. Ok, aufstehen, Klamotten mit den Augen suchen. Planung ist wichtig, er kennt es schon. Er zieht sich an, betrachtet ihren Körper auf dem Bett, am Liebsten würde er sich neben sie legen und mit ihr zusammen aufwachen. Sie würde ihm einen Kaffee machen, Milch?Zucker?Danke,schwarz. Sie würden ein verkatertes Gespräch führen, sich anlächeln. Sie würden sich Kennenlernen,sich ihre Welten vorstellen, zusammen die Eroberung der Welt planen. Und sie würden davon träumen, miteinander glücklich zu werden. Aber er hat Erfahrungen genug gemacht, um zu wissen, dass ihm sein betrunkenes Herz einen Streich spielt. Sein Hirn weiß, wie das Spiel läuft. Nichtmal ihren Namen hat sie ihm gesagt, noch ihr alter verraten. Er guckt noch einmal zu ihr, lächelt mild... .

Er geht als Verlierer vom Platz aber hebt den Pokal in den Nachthimmel.

Sonntagabend

Mit dem Tatort des Abends kann ich mich noch nicht so recht anfreunden aber man soll der Sache ja mal ne Chance geben. Nebenbei laufe ich hier rum, gelangweilt, genervt, räume Alibimäßig auf und um. Ein Hosentaschentiger in seinem Käfig. Naja, irgendwie werde ich den Abend schon... . Jetzt gucke ich erstmal diesen komischen Tatort weiter.

So is dat

Wie erwartet, war dieses Wochenende sehr öde oder sagen wir mal von großer Vernunft geprägt. Natürlich ist es schön unverkatert in durch ein Wochenende zu kommen aber eine Alternative außer Tv bot sich nicht wirklich an. Und auch so bin ich erst um 5h morgens ins Bett. Es mag an mangelnden Alternativen hier liegen oder an mangelnder Fantasie meiner- unsererseits. Wobei die Kneipenabende auch immer gleich sind. Wir haben gestern lange und intensiv über die Abendgestaltung diskutiert, keiner wollte in die Kneipe aber alle wollten irgendwie doch was machen. Letztendlich sind alle nach Hause und waren... eben vernünftig. Nicht, daß ich es bereue aber irgendwie so richtig begeistern kann ich mich nicht dafür. Wobei, ist zur Zeit eh nicht einfach. Mit den Leuten, die ich kenne, geht kaum eine andere Art der Freizeitgestaltung. Ich muss mir wieder etwas eigenes suchen bzw mich auf alt bewährte Dinge besinnen.

Sonst gibts nichts, war nichts. Das übliche halt, zuviele Gedanken über Dinge, die ich nicht beeinflussen kann, zuviele verdrängte Sorgen. Alles wie immer.

Mico

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