Wat is dat all dröge

Zur Zeit ist nicht viel los im Leben. Obwohl ganz so ist es nicht. In der Tanke ist der offene Krieg ausgebrochen, was mich mehr erheitert als alles andere. Privat ist es etwas ruhiger, ein Besuch der Herzdame hat etwas Abwechslung gebracht. Verschiedene Konversationen bringen mich etwas ins grübeln, mein Selbstverständnis gerät etwas ins Wanken und ich fühle mich nicht besonders wohl damit. Egal, ich werde das mit stoischer Ruhe, man kann es auch Sturheit nennen, aussitzen. Die kommende Woche wird für mich sehr hart werden. Ich werde mit harter, körperlicher Arbeit etwas Geld verdienen, kommt mir sehr gelegen. Mal sehen, wie ich eine, evtl sogar 2 Wochen einen anderen Lebensstil mit wenig Freizeit verkrafte. Aber die Aussicht, etwas extra in der Tasche zu haben, ist ein Antrieb.

Einen schönen Gruß aus dem gefühlstoten Raum und allen ein schönes Wochenende gewünscht.

Wunnerbar

Das Internet is schon ne tolle Erfindung. Man kann überall hin. Willste nach New York? Willste nach Berlin oder willste nach Pimmelshausen? Kein Problem, GoogleEarth bringt dich hin oder unzählige TumblrBlogs zeigen dir jeden Ort aus zig verschiedenen Blickwinkeln. Du willst etwas wissen? Oberflächlich oder in aller Tiefe? Kein Problem, gehts an die Wikipediauniversität und machst da dein Halbwissendiplom mit Googleabschluss. Du willst Sex? Kein Problem, alles da. Du willst wissen, was man alles machen könnte? Das Netz zeigt es dir. Du musst nichts mehr selber machen, du bleibst auf deinem Stuhl hocken. Es gibt keinen Grund mehr das Haus zu verlassen und die Welt zu entdecken, eigene Kreativität kannst du dir sparen. Schon wunderbar, dieses Internet. Nur wenn du Abends ins Bett gehst und das Licht aus machst, dann ist da dieses komische Gefühl.

Schein und Sein

Man läßt sich von Äußerlichkeiten eines Menschen abschrecken. Das ist wohl recht normal, man lässt sich ja auch von schönen Menschen faszinieren. Ich verurteile es gar nicht, es ist einfach so. Mir fällt nur seit einiger Zeit etwas auf und bringt mich zum Nachdenken.

Es gibt hier eine Frau im Ort, ein Relikt aus den 80er Jahren. Diese Frau ist hässlich und in diesem Fall ist es keine Geschmacksfrage. Sie ist objektiv hässlich. Ein Froschmaul, die Augenlider hängen, die dünnen Haare sind zottelig usw usw. Ihre ganze Erscheinung deutet auf untere soziale Kaste Schicht hin. Sie saß oft mit den Pennern im Bushäuschen und soff dort. Weil sie immer mit ner Puch unterwegs war, nannte man sie Die Mofa-Frau.

Seit einigen Monaten kommt sie in die Tanke wenn sie mit ihrem Hund unterwegs ist, der im übrigen perfekt zu ihr passt und nimmt 3 Dortmunder Union mit. Auf dem Rückweg bringt sie die leeren Pullen wieder her. Jetzt möchte ich sagen, dass ich immer versuche jeden Kunden fair zu behandeln ob arm oder reich usw. Aber sie hat mich in kurzer Zeit entwaffnet. Sie ist so freundlich zu mir, hat bessere Manieren als so manch anderer. Ich schäme mich in solchen Momenten, sie so eingeordnet zu haben. Ich mag sie mittlerweile, die Mofa-Frau.

King for a day...

Ich habe mal ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, ein Land zu gründen. Zwar bin ich ein lupenreiner Demokrat aber dieses Land wäre eine Diktatur ein Königreich geworden. Die Monarchie als Staatsform bietet einige Vorteile, zumal, wenn ich König wäre. Gut, die Vorteile wären in erster Linie zu meinen Gunsten aber auch MEIN Volk würde von meinem guten Geschmack profitieren. Allerdings überdenke ich gerade ein paar Kleinigkeiten. Beispielsweise hatte ich geplant Coverversionen von guten Songs per königlichem Dekret zu verbieten. Nun bin ich aber grad in letzter Zeit auf Coversongs gestoßen, die mir besser gefallen als das Original. Aber was wäre ich für ein König, wenn ich meine Entscheidungen nicht überdenken würde? Abgesehen davon, hey ich bin der König. Ich werde das Volk bei Gelegenheit über meine Entscheidungen in Kenntnis setzen. Bis es so weit ist, suche ich erstmal ein passendes Territorium in dessen Erde ich meine Flagge stoßen kann.

...fool for a lifetime

doof nichtsodoof
nichtdoof nichtdoofaberandersgut
(das nur mal als beispiel)

Einatmen-Ausatmen

Nach zwölf Schichten in Folge habe ich heute frei. Ich werde einfach nichts machen, gar nichts. Mich von der schlechten Stimmung in der Tanke freimachen, über die Leute verächtlich lachen.

Gewisse Ereignisse und/oder Dialoge öffnen einem die Augen, sei es im RL oder im VL. Mit geöffneten Augen werde ich jetzt die Natur genießen. Mehr brauche ich nicht. Ich brauche nichts mehr. Ein freier Kopf.

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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