Er

Er wacht auf, sein Mund ist trocken. Eine Geschmacksmischung aus Zigaretten und Bier, vielen Zigaretten und viel Bier. Der Durst treibt ihn aus dem Bett, nichts anderes. Er spült sich den Mund aus, trinkt einen großen Schluck kaltes Wasser. Wie gut das tut, beim Pinkeln schießt im der Satz durch den Kopf, Morgenurin sei gesund und Mittelstrahl sei steril. Naja, gesund sieht das nicht grad aus. Wo er schon mal auf den Beinen ist, warum nicht nen Kaffee machen? Sein Hals brennt, im Kopf zwickt irgendwas. Was ist gestern passiert? Egal, er lebt noch und ist nicht in seiner eigenen Kotze aufgewacht. Er verbucht das als positive Grundlage für den Tag. Er steht am Fenster, die erste Zigarette verschlimmert das brennen noch und auch dem zwickenden Kopf tut er damit keinen Gefallen. Er spuckt aus. Die Musik entspannt ihn, das Treiben auf dem Supermarktparkplatz wirkt unwirklich weit weg. Er ist weit weg. In seinem Emaillebecher schwappt der Kaffee, selbst an diesem Anblick kann er sich erfreuen. Er mag diesen alten Becher mit seinen abgeplatzten Stellen. Mit dem letzten Schluck Kaffee wirft er ein paar Tabletten ein. Der Kopf wird es ihm evtl danken.

Diese drückende Hitze.

Mist

Gesucht

Von Soll nach Haben

Sie liegen auf einem Hügel, eine Wiese auf der nur ein Baum steht. Das Mädchen in einem Sommerkleid lehnt an dem Baum, ein Buch in der Hand. Er liegt da, den Kopf auf ihrem Schoß. Ihre Hand auf seinem Brustkorb bewegt sich auf und ab mit seinen Atemzügen. Sie entführt ihn in eine Welt die er nicht kennt, er folgt ihr, wie ein Lamm. Er entspannt sich bei ihren Worten, ihrer Stimme. Legt sie ihm den Dolch an den Hals? Oder streichelt sie ihn nur? Seine Neugier läßt ihn zahm werden.... Sie wackelt mit ihren Zehen...

...und den Preis zahlt er... wie er ihn immer gezahlt hat, er wird es unter "Erfahrung" verbuchen.

es gibt Abende

... da möcht ich jemandem die scheiße aus dem körper prügeln, und Abende da möchte ich meine liebe geben.


Aber sags nicht weiter....

Augen auf...

schau mich an. was siehst du? denk nach. siehst du mich? oder siehst du dich? oder hast du nicht den Mut, die Augen zu öffnen? schau dich an und rette mich....

Es folgt eine Ansage

Ziemlich schlechte Laune.

Ende der Ansage.

Einzigartig

Es ist anscheinend common sense, dass alle Menschen einzigartig sind. Ja sein müssen. Bei dieser Sichtweise wird oft erwähnt, dass dadurch jeder Mensch wertvoll ist usw. . Dagegen kann man gar nicht viel sagen, da kann man sich drauf einigen. Ok, Kim Jong Un und Il, Joseph Kony und unser aktueller Liebling Assad bedürfen einer intensiveren Betrachtung, eines zweiten Blickes um deren wunderbares Wesen herauszukehren aber gewisse Alleinstellungsmerkmale kann man auch den Brüdern nicht absprechen. Aber bleiben wir mal bei der verallgemeinerten Allgemeinheit. Wie einzigartig sind wir? Meine Sozialkontaktgeschichte betrachtend, stelle ich fest, dass ich immer wieder auf die gleichen Menschen getroffen bin. Sei es Schule, Bundeswehr, Studium, Tanke und auch der Freundes- und Bekanntenkreis. Die Mitglieder einer Gruppe hatten immer die selbe Rollenverteilung. Es gibt den Anführer, die Mitläufer, den Klassenclown und natürlich auch immer den Prügelknaben. All diese Rollen werden jedem Set entsprechend immer wieder von gleichartigen Leuten gespielt. Natürlich ist jeder für sich betrachtet einzigartig, dies spielt aber keine größere Rolle. Es gibt ja zB auch Strategien, wie die Anführer (Peerleader) einer Gruppe angesprochen werden können, um sie als Multiplikatoren einer Botschaft zu nutzen. Also müssen da ja allgemeingültige Punkte zu finden sein.

Meiner Ansicht nach, besteht die Einzigartigkeit eines Menschen hauptsächlich auf genetischer Ebene. Wenn Menschen ähnlich aufwachsen, sozialisiert werden, dann werden sie sich auch ähnlicher. Je nach dem, wie genau man Gruppen von Menschen betrachtet verändert sich auch die Einzigartigkeit. Klischees bekommen eine Aussage. Deutsche gehen zum lachen in den Keller, während Südländer die Lebenslust gepachtet haben. Wobei in Deutschland der Rheinländer die Stimmungskanone ist und der Hamburger die fleischgewordene Emotionslosigkeit ist usw usw.

Und trotzdem sind wir alle irgendwie Einzigartig und dabei alle gleich.

(...to be weiter ausgeführt zu werden...)

Sie kommen

...und sie gehen auch wieder. Nur ich bleibe eine Konstante. Heute Abschied von einem Kollegen gefeiert allerdings sehr dezent. Schade ist es allemal, wieder einer weniger, mit dem man was anfangen konnte.

Und auch heute bin ich vernünftig und lande nicht in der Kneipe. Nicht, dass ich keine lust gehabt hätte etwas zu trinken, ich doch nicht, nein aber ich hatte keine Lust auf die üblichen Gesichter. Naja und so sitze ich jetzt wiedermal hier und gucke blöd aus der Wäsche. Also wieder TV-Check. Vorschläge?

Edit: TV-Check ist ein reinfall.

Oh man

Acht Abende hintereinander in der Tanke, noch vier vor mir. Was könnt ich kotzen.

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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