Wo sind die Autoschlüssel?

...du hattest die doch zu letzt.

Ich brauche ein Auto, nen richtigen Schlitten. Einen, mit ner guten Soundanlage, gekoppelt an die Playlist in meinem Kopf aber ohne Rückspiegel. Ich brauche ne Autobahn Richtung Süden. Ich brauche eine ewige Nacht, mit Morgendämmerung in Österreich und wenn die Sonne über den Horizont kommt wieder auf Anfang, Loop. Ich brauch glitzernde Dioden vom Radio, vom Tacho, von den Sternen und angrenzenden Industrieanlagen. Alles vermengt sich zu einer wabernden Masse aus Musik und Lichtern, aus Gefühlen.

Und am Ende der Reise ein Sonnenaufgang am Meer. Und Ende.

Manchmal zerreißt es mich vor Fernweh.

Wünsch dir was...

Current mood

Mittendrin im Tankstellenmarathon habe ich heute, nach gefühlter Ewigkeit die Herzdame wiedergesehen. Nach Feierabend mit ihr Kaffee getrunken, geredet. Wir haben uns umarmt, und für einen Moment war alles irgendwie schön. Könnt alles geiler sein, wenn es nicht so beschissen wäre, denke ich so bei mir. Aber ich bin mit dem wenigen zufrieden. Herzdame, wie das klingt.

Ich schicke oft Entschuldigungen, Verniedlichungen vorweg, wenn ich jemandem etwas zeige was mir gefällt. Soviel zum Grad meiner Selbstsicherheit, welcher aus dem Selbstbewusstsein meiner Selbst rührt.

Werde mich gleich ans Fenster setzen und auf die angekündigten Sternschnuppen warten. Der Himmel ist heute Nacht grandios. Habe heute das Gefühl mich für mich schämen zu müssen, mich entschuldigen zu müssen, für das was ich vielleicht bin. Werde ich aber nicht machen, werde es nicht mehr machen, das ist mein Stolz.

Ein Hosentaschenphilosoph hat sich mal folgendermaßen beschrieben: Ich bin wie Fahrstuhl- oder Kaufhausmusik, easy listening, entspannt, angenehm. Du denkst dir, was für tolle Musik. Aber du würdest dir nie die Cd kaufen, weil du weißt, dass sie dich enttäuschen wird. Sie wirkt halt nur in ihrem Umfeld, dem Fahrstuhl, dem Kaufhaus.

Ein Abend der nach hartem Alkohol schreit, ich bin schon zu lange nüchtern, das bekommt mir nicht. Ich bekomme die Gedanken nicht mehr sortiert, kann sie nicht aufschreiben. Möchte sie auskotzen.

In diesem Sinne...

Mach mal Licht

Selbstbewusstsein wird allgemeinhin als Gradmesser für einen Menschen genommen. Je mehr man davon hat, desto besser, anscheinend. Aber ist das nicht Unsinn? Eine falsche Handhabung des Begriffs? Sollte Selbstbewusstsein nicht eine neutrale Maßeinheit sein? Hat jemand wenig davon, bedeutet es doch, dass er/sie wenig über sich weiß und vice versa. Selbstbewusstsein; sei dir deiner selbst bewusst. Lerne dich kennen, je besser du dich kennst, desto... , ja was eigentlich? Desto besser weißt du, was du kannst, willst, brauchst und was eben nicht (?).

Werde dir deiner selbst bewusst... und nutze dieses Wissen.

Werde dir deiner selbst bewusst... und lerne dich zu schätzen...

oder jag dir ne Kugel in den Kopf.

Buon Giorno

Guten Morgen. Ich sage das mit Verweis auf die Uhrzeit. Seit ner halben Stunde bin ich auf und seit halb sechs wach. Ok, ich gebe zu, nicht ganz freiwillig. Ein Rollkommando in Form meiner Neffen hat Stimmung gemacht. Was solls, nutzen wir den schönen Vormittag und genießen die Sonne. Überhaupt, ein ganz schön aussehender Tag. Mal gucken, was geht.

Ich brauch Kaffee.

Nachricht des Tages

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Was einen am Leben hält

Es regnet, aus dem Player etwas entspannte Musik, genau die richtige Stimmung für schwere Gedanken. Immer wieder schwirrt mir dieser Gedanke durch den hohlen Kopf: Was hält einen am Leben? Lebensmut? Lebenslust? Liebe? Ich weiß nicht was es ist. Was treibt dich an? Ist der Slogan einer Bank. Ich habe keine Antwort darauf. Im Laufe der Jahre sind einige Freunde und Bekannte gestorben. Welche haben den Sprung aus großer Höhe gewählt, ein anderer wählte den Strang, einer pustete sich den Schädel weg. Kann man machen, sie werden ihre Gründe gehabt haben. Wieder andere sind einfach so gestorben, 3 Herzinfarkte (Anfang 30) bei einem kann ich sagen: selber Schuld, war doch klar, dass die Pillen aufs Herz schlagen. Bei den beiden anderen war es ne Überraschung. Einer ist übel an Krebs gestorben, arme Sau. Als er in der letzten Runde war und Lars grad von der Brücke gesprungen war regte er sich auf: Ich will leben und der Arsch schmeißt seins weg. So unterschiedlich kann Wertschätzung sein.

Wie ist es um meine Wertschätzung bestellt? Was ist mir mein Leben wert? Ich glaube, ich hänge nicht daran. Immer wieder merke ich, was für eine große Todessehnsucht in mir schlummert. Ich würde jetzt nicht den aktiven Weg wählen aber wenn es morgen vorbei wäre... Ich würd ein Bier trinken und Musik hören.

Das ist evtl auch eine Antwort auf die Frage, warum ich nicht zum Arzt gehe. Ich habe keine Angst vor dem Arzt, ich habe Angst davor behandelt werden zu können. Ich habe Angst davor wieder so ne Krebsgeschichte zu haben und wenn, dann soll es definitiv sein. Bescheuert, ich weiß. Und eine Schande so über sein Leben und so eine Krankheit zu reden. Was vor allem grotesk ist, mir gehts grad recht gut. Gute Phasen, die ich mitnehme, die mich aber nicht motivieren.

Was mich am Leben hält? Evtl sage ich mir: Hey, der Tag war ok, ich mach noch einen länger. Vielleicht ist es aber auch was anderes...

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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