Chilled Sunday

Die Neffen sind wieder gen Heimat gefahren. Alles ist wieder ruhig. Wenn die morgens durchs Haus rennen, glaubt man Invasionstruppen würden einfallen. Aber nun gut. Um meiner soziophoben Art etwas entgegenzusetzen, bin ich am Nachmittag bisl mit dem Jeep durch die Gegend geprollt, Dach weg, Scheibe weg und den Fahrtwind und die blöden Blicke genossen. Jetzt zieht der Himmel etwas zu und ich hoffe auf ein schönes Sommergewitter. Jetzt noch ein wenig dem Olympischen Spielen beiwohnen und das solls dann für den Sonntag gewesen sein. Ach und nachher kommt Tatatatatort.

Hallo?!

Es kann ja wohl nicht sein, dass ich heute einen auf "Vernünftig" mache und nicht in der Kneipe hocke und dafür mit einem schrottigen Tv-programm gestraft werde!

Ich will aufn Arm

...und dann gibt es wieder diese Momente, in denen dir alles trost-, sinn und hoffnungslos erscheint. So schrecklich hoffnungslos.

Das ist der Nachteil, wenn man mal ne gute Phase hat, es kommt dann auch wieder ein Tief. Würde man auf gute Phasen verzichten, dann würde man die Tiefs wohl weniger spüren. Aber wer will schon deswegen darauf verzichten?! Die sich aufdrängende Logik ist in Wahrheit keine. Eigentlich ist auch gar nichts passiert, das solche Gedanken rechtfertigen würde. Heute war einfach ein mauer Tag. Ein Tag an dem ich mich einsam und alleine fühle. Ein Tag der nach betäubendem Alkoholkonsum schreit. Ein Tag zum in die Tonne treten. Aber auch diesmal wird wieder eine bessere Phase kommen. Aber jetzt grad wäre ich froh, jemand würde mich... . Immer auf etwas zu warten, das wohl nie eintreten wird, kann hart sein.

Versteh, wer will.

Ich bin irgendwie erschöpft. Die Stimmung in der Tanke und die kleinen Momente, wenn ich mal so "in mich gehe", erschöpfen mich. Manchmal steht man so da und denkt sich: Könnt alles ne Nummer geiler sein. Aber irgendwie verdränge ich solche Gedanken und mache weiter wie immer.

Lichtblicke und positive Abwechslung stellen die Neffen und die bewundernswerte Herzdame dar. Die Neffen lassen einen für nen Moment alles vergessen, ich spiele mit ihnen, tauche in ihre Welt ein. Naja und die Herzdame tut mir ja meistens immer gut. Wobei ich nicht mal beschreiben könnte, wie oder was ich für sie empfinde. Einerseits wünschte ich mir mehr aber andererseits bin ich zufrieden mit dem Ist-Zustand und will gar nicht mehr; das soll einer verstehen. Zumindest planen wir ein paar Sachen. Demnächst wieder ein Frühstück und andere Kleinigkeiten. Ich glaube, ich finde sie toll. Ich bin nicht verliebt im Schmetterlinge-im-Bauch Sinn, wir haben irgendein Vertauensverhältnis, irgendeine Bindung. Und gleichzeitig ist es unwiklich, ungreifbar. Yuanfen aus dem Chinesischen trifft es irgendwie ganz gut. Hoffentlich hält das noch ne Zeit lang.

Randnotiz

Der Bart ist ab. Ich sehe jetzt nicht mehr wie ein Holzfäller aus. Fühlt sich etwas nackt an und ich muss mich auch erst wieder daran gewöhnen aber das wird schon.

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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