Karma

Gestern war ich mal 'n Netten. Habe in meiner Abendschicht, welche ich zum meditieren und entspannen nutzen wollte, einem Kunden einen platten Reifen an seinem Kfz gewechselt. Dieses im Regen, dieses zwischen dem normalen Kundenbetrieb. Ich erwähne dies, um zu Zeigen, daß ich nicht nur ein arrogantes, asoziales und hasserfülltes Arschloch bin sein kann. Nein, ich kann auch anders, wenn ich will. Vielleicht konnte ich so mein Karma-Konto etwas aufbessern. Aber auch wenn nicht, die Dankbarkeit des alten Mannes war mir Lohn genug. (Boah, Edel isser och noch!) So, genug davon, bevor hier reihenweise die Frauenherzen schmelzen und ich mich vor Heiratsanträgen nicht mehr retten kann.

Wie ich mich heute fühle, weiß ich selber nicht. Auf der einen Seite möchte ich Harmonie, auf der anderen Seite habe ich auch einen undefinierten Hass in mir. Nicht gut.

Ruhig, brauner

Eigentlich war der Tag ja ganz gut. Aber irgendwann kommen doch Gedanken, blöd das. Laß es bloß keine Gefühle sein. Immer wenn so Gedanken kommen, die Gefühle zu werden drohen, bekomme ich das Verlangen mich zu betrinken. Nicht gut. Werde tapfer bleiben und widerstehen.

Zieh ne Nr

Ein altes französisches Bett steht in der Ecke. Die Sonnenstrahlen brechen durch das kleine Fenster und kitzeln unseren Helden in der Nase. Er räkelt sich zufrieden, schmatzt leicht, öffnet die Augen. Erst eins, dann das andere. Blick aufs Handy, 3 Anrufe in Abwesenheit. Schnelle Morgentoilette, nen Kaffee. Ich rufe zurück. Er hat großes Drama mit seiner Freundin eine Beziehung, die seit Jahren keine mehr ist, geht in die nächste Krise. Ich berate, baue auf, spreche Mut zu. Ich, der Beziehungsfachmann. Dann Rückruf Bruder, alles ok, nur kurzen Lageabgleich. Ich, der Bruder. Anruf Schwägerin, kein Problem, mache ich, gerne, ok. Ich, der (evtle?) Schwager. Dann Besuch der Herzdame, sehr schön aber zu kurz, zu unentspannt, könnten Stundenlang reden. Gefühle im Griff. Ich, der ... .

Ich würde so gern mal wieder RICHTIG in den Arm genommen werden. Ich bin mal extra nach Triest gefahren, um mich in den Arm nehmen zu lassen. Von Onkel, Tante und Cousine. Gott, wie armselig.

Es ist ganz still hier, in mir schreit irgendwer.

Putzteufel, ich

Aus einem unüberlegten Aktionismus heraus habe ich heute sowas wie Frühjahrsputz angefangen. Das üble daran ist, daß mich mittendrin meist der Mut verläßt und alles in einem mittleren Chaos endet. So heißt es dann morgen noch einige Restarbeiten zu erledigen. Aber zumindest habe ich mal nen Anfang gefunden. Die Sockenproblematik vertage ich aber wohl noch. Ätzend, daß man immer alles alleine machen muß, könnte alles lustige sein.

Am Abend kommt wieder ein wenig Einsamkeit in mir auf. Aber was soll man schon machen...?

Wäschetag

Mache grad GroßeWäscheTag. Sortiere grad Socken. Komischerweise wird die Anzahl der einzelnen Socken immer größer. Ich hebe sie seit Jahren auf, in der Hoffnung, doch noch den dazugehörigen 2. Socken zu finden.

Manchmal ist Socken sortieren wie das echte Leben.

Sche woars

Ein Wochenende geht vorbei, eines, wie viele andere aber dieses war irgendwie ganz schön. Freitag wenig getrunken, kein vollabsturz. Samstag etwas mehr getrunken aber wieder nicht bis zum bitteren Ende. Ich bin recht zufrieden.

Ich mag ja nicht, wenn ich zu offensichtlich angegraben werde bzw es nur um Getränke-gegen-Sex-Konversation geht. Freitag war es mal wieder so. Zwei Mädels aus der Kategorie Tussi, bekannt für sowas, setzen sich zu uns. Beginnen uns vollzuquatschen. Der Doc geht darauf ein, ich nicke mit dem Kopf, spiele den aufmerksamen Zuhörer. Nach ner halben Stunde kommt die Frage der Fragen: Nerven wir euch? Nun, ich bin bekannt dafür, sagen wir mal auf solche Fragen ehrlich zu antworten. Es folgte eine Ansage: Ja, schon seit ner halben Stunde. Du, du bist so dumm, daß jede Konversation mit dir völlig sinnlos ist. Dazu kommt das Problem, daß du dabei nichtmal hübsch bist. Große Augen, offener Mund. Dann fragt die andere: Und was ist mit mir? (Nebenbei bemerkt: Tittenmaus, Lippen wie Fahrradschläuche optisch ein Leckerbissen.) Du? Du kannst dich nicht schminken, deine Augen sind schlecht geschminkt, der Lippenstift passt nicht dazu, dein Haaransatz ist ausgewachsen und deine Nägel sind brüchig. Das einzig positive sind deine Mördertitten. Ungläubiger Blick: Das is aber ganz schön oberflächlich. Ich: Ja klar ist das oberflächlich aber glaubst du, ich habe Lust mich näher mit dir zu beschäftgen?! Abgang. Ich möchte dazu sagen, daß ich solche Vorträge recht ruhig, trocken und sachlich hervorbringe. Der Doc guckt mich an: Du mochtest die nicht so oder?

Am Samstag kommt der Doc zu mir: Weißt du, was du getan hast? Weißt du wer das war? Das war R. Lesbenshow, 5 Schwänze in folge, Sex aufm Klo, DIE R! Muß ich noch irgendwas sagen? Die hatte die Hand auf meinem Bein, hat meine Hand gehalten. Die wollte ich weggrätschen, einmal habe ich so 'ne Chance und was passiert? Du versaust mir DEN Stich. Ich fasse es nicht. Ich: Hey, habe ich gern gemacht. Wir lachen noch den ganzen Abend darüber.

Samstag war dann nicht so spektakulär aber auch nett. Heftig mit einer Brautjungfer geflirtet, mich von ner anderen angraben lassen, nette Gespräche mit den vollgasidioten geführt. Wir mußten mal wieder feststellen, daß wir sehr beliebt sind. Nur die beiden Freitagsmiezen haben den Laden verlassen als sie uns gesehen haben. Mmh, komisch.

Unterm Strich ein lustiges Wochenende.

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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