Sunshine on my shoulders...

Heute scheint zum ersten mal wieder die Sonne. Ich mein, so richtig. Die ersten Sonnenstrahlen des Jahres kommen mir irgendwie immer wie etwas ganz großartiges vor. Obwohl es noch recht frisch ist, habe ich die ganze Zeit das Fenster auf, bilde mir fast ein sowas wie Frühling zu riechen. Die Stimmung steigt auf der Skala leicht an. Genau das Richtige nach ner turbulenten Nacht und einem noch turbulenteren Vormittag. Es sind manchmal die kleinen Dinge...

In diesem Sinne: Brüder, zur Sonne, zur Freiheit Brüder zum Lichte empor!

Es muß weh tun

Gestern hat sie mich besucht, alles gut. Danach noch etwas geschrieben, mal wieder etwas heftigere Themen. Immer, wenn ich ihr näher komme, zieht sie sich reflexartig zurück. Das tut weh, sag ich euch. Man kann ihr keinen Vorwurf machen, ich wußte ja, worauf ich mich einlasse. Und egal wie weh es tut ihr nicht näherkommen zu können, weggestossen zu werden, so sehr habe ich vor dem Moment Angst wenn wir/sie/ich die Reißleine ziehen/zieht/ziehe. Aber ich sehe dem Moment heldenhaft entgegen. Lieber sterben wie ein Löwe als leben wie ein Kaninchen. Schalten sie ein, wenn sich unser Held ins Jammertal des Selbstmitleids begibt und mit König J.Pils gegen die Dämonen kämpft. Das Gute bei unserem Kontakt ist, daß wir ehrlich zueinander sind und mit offenen Karten spielen. Es gibt ja auch die schönen Momente, die Besuche und die echt guten Gespräche. Ich hätte halt gerne mal das volle Programm. Aber einer verliert immer.

Leider Zum Glück habe ich jetzt keinen Alkohol im Haus aber: Thank God it's friday.

...und ich sach noch, junge sach ich, verlieb dich nicht aber du kannst ja nicht hören. Immer bis einer...

Die Sehnsucht bleibt

Immer mal wieder schwirren mir Bilder aus der Vergangenheit durch den Kopf. Schöne Momente, ein Gefühl der Wärme durchströmt mich dabei. Bilder, wie ich nach einem Tag am Meer, in ein Brötchen mit San Daniele Schinken beiße, das Meersalz auf den Lippen sich mit dem Schinken mischt. Wie ich auf der Beerdigung meiner Nonna Elio und Maria Pia treffe und sie mir zeigen, wie sehr sie mich mögen, obwohl wir uns nur sporadisch sehen. Sie zeigen es mir mehr als die Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung. Oder wie ich mich nach einem Sprung ins eiskalte Meer im Herbst gefühlt habe. Oder wie ich mit Zia Giuli im Deutschen Museum war: "Gell Giuli, hier ist alles aus Gold" Oder Nächte am Meer; Lagerfeuer, Sternenhimmel und die Brandung. Ich habe grad wieder solche Tage, Tage mit einer Sehnsucht, Sehnsucht nach einem Gefühl. Ja, ich, der Gefühle nicht fühlen will, sie (ab-)tötet, habe Sehnsucht nach einem Gefühl. Trotzallem bin ich mittlerweile zu kontrolliert als mich zu sehr an diese Sehnsucht zu hängen, vielleicht ist das das einzig (im negativen Sinne) erwachsene an mir: Selbstkontrolle. Nach Hesse empfindet man wahres Glück nur als Kind, könnte was dran sein.

Positiv ist zumindest, daß ich mich ganz gut im Griff habe, klar kann man sich nicht auf Dauer wehren aber noch gehts. Selbst bei den Nächten mit der Herzdame funktioniert es. (dieser Satz ist völliger Schwachsinn, muß mir das nur selber einreden. Anm.d.R).

Dream a little dream...

Heute Nacht bzw die Morgenstunden waren schlaftechnisch betrachtet die Hölle. Nachdem ich gegen 6:30 ins Bett bin habe ich mich in wirrem Halbschlaf rumgewälzt und wieder ganz üble Filme abgespielt. Und so erschreckend real, ätzender Mist. Ich im nem Krankenhauslaibchen und dann verschiedene Szenen. Menschen die auf mich einreden, ich aber nicht verstehe, was sie sagen. Personen die ich kenne und eigentlich mag und Menschen, die ich weniger bis gar nicht kenne bzw noch weniger mag. Abwechselnd in einem Gebäude und dann wieder auf ner Straße. Und ich immer in diesem bescheuerten Laibchen. Irgendwann aufgewacht, schweißnass, Herzrasen, brennende Augen. Ich verdränge sich aufdrängende Vorahnungen Ängste. Aber zumindest sind die Wachphasen grad ganz ok.

Ach und nur so nebenbei: Ich bin völlig Drogenfrei, nicht, daß jemand jetzt glaubt... näh.

Übrigens: Alles Gute zum Valentinstag. (Wünscht man da "Alles Gute"?)

Music makes u feel better

Wieder die ganze Nacht getextet, bis 7h in der Früh. Gemeinsam Musik gehört und Unsinn geredet. Wenn ich mich auf eine gewisse Art und Weise darauf einlasse, ist es wirklich schön. Ich darf nur nicht zu viel denken oder gar etwas erwarten. Einfach den Moment laufen lassen und genießen. Ganz einfach, jaja. Manchmal glaube ich, sich gemeinsam Musik zu zeigen ist intimer als Sex. Ich würd mich eher vor nem Damenkegelclub nackt machen als jemandem voreilig "meine" Musik zu geben. So, ich summe jetzt debil vor mich hin.

Ich befürchte, mir gehts grad gut.

Gehirnlähmung

Als Fazit aus diesem Wochenende kann ich ziehen: Ich bin kein Flankengott. In Ermangelung an Mitspielern ist das Elfmeterschießen ausgefallen. Die einzig ansprechende Person hätte ich erst mit nem Dosenöffner aus ihrem Bauch-Weg-Schlübber schneiden müssen. Ach Egal, auch wenn ich gerne so tue, irgendwie ist diese ganze Scheiße nichts für mich. Also habe ich mich nur aufs Trinken konzentriert, den Kopf beruhigt und sämtliche Gefühlskacke neutralisiert. Ein herrlich leeres Gefühl im Kopf und im Herz. Spaß stand ja auch nicht auf dem Zettel. Glücklicherweise gehts mir nicht schlecht, keinen Kater, etwas schwächlich auf den Beinen aber sonst ein Bild von einem Mann.Was die Herzdame angeht ist auch alles Ok, zwar nicht so wie ich es will aber hey, is ja och ken Wunschkonzert, wah?

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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