18/04/1975

Ein sonniger Tag neigt sich dem Ende. Unser Held blickt zum Horizont, raucht lässig eine Zigarette. Dann geht er aufs Sofa, Wolldecke über die Beine und Pfefferminztee im Becher.
Bin Stundenlang mit dem Jeep durch die Gegend gefahren, Häuser angesehen, die Sonne genossen. Mit nem Bekannten nen Kaffee getrunken, bisl geflachst. Alles in allem ein ganz guter Tag. Ach, 1.5Std mit Nina telefoniert und mir ihr Liebesleid angehört. Zumindest gab es diesmal keinen Streit. Werde aber diesen Kontakt wieder begrenzen und zwar gegen Null tendierend.
Lelli konnte leider nicht zu mir kommen, da Silent Ciccio krank ist und zwar ganz schön übel. Naja, evtl klappt es ja morgen.
Werde jetzt aufs Sofa gehen und ein bisl nachdenken.

Bin heute 35 geworden.

Alles ist gut

Eine Woche geht zu Ende, Frühschicht ist überstanden. Muss ja sagen, dass mir das frühe Aufstehen doch gut tut, auch wenn es wider meiner genetischen Struktur als halber Italiener ist. Habe es geschafft, meine persönliche Finanzkrise etwas zu entspannen. Ab Montag nehme ich wieder etwas am Leben teil. Denn bei allen inmateriellen Einstellungen, ganz ohne Geld ist auch blöd. Aber wem sag ich das.
Auf dem Feld der Liebe tut sich auch einiges, Nina hat mir telefonisch erklärt, wie sehr sie unter mir gelitten hat usw, was für ein schlechter Mensch ich doch bin usw usw. Äh, sie möchte aber normalen Kontakt zu mir, is klar.
Lelli möchte keine Beziehung, z.Zt. Bei ihr kann ich das allerdings verstehen. Sie hat so eine Art, es einem Glaubhaft zu machen. Sie gibt mir nicht das gefühl des ungewolltsein.
Ihr vertraue ich.
Und was ist mit mir? Tja, Mico ist relativ zufrieden, entspannt. Ich habe in den letzten Monaten Leute kennengelernt, die mich schätzen. Ich schaue diesen Film bis zum Ende an, mal sehen was noch passiert. Ich kümmere mich um mich und im Rahmen meiner Möglichkeiten um alles andere. Mir gehts gut, ich bin verliebt und die Sonne scheint.
Morgen treffe ich mich mit Lelli. Was will ich mehr?

...

Ich weiss nicht ob ich es schon gesagt habe aber ich bin KEIN Frühaufsteher, ich war nie einer, ich werde nie einer sein. Habe jetzt wieder Frühschicht. 5h aufstehen, in die kleine Tanke. Nur bis 11h, jeder Stahlkocher würde darüber lachen. Trotz meiner enorm hohen Arbeitsbelastung habe ich es tatsächlich geschafft, wichtige Dinge zu Erledigen. Was mich antreibt? Ein komisches Gefühl in mir, eines, das mich schon morgens lächeln lässt. eines, das mich traurig macht, wenn ich nicht genug bekomme. Es ist ein schönes Gefühl.

das ja man schön

Heute ein wenig später aufgestanden. Blick auf das Mobiltelefon. Jemand, der nur am Rande meines Lebens steht, hat mir eine SMS geschickt. Alles Ok bei dir. Mache mir echt Gedanken um dich. Lieben Gruss
Finde ich rührend.

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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