Regen und Regen

Ich hatte heute frei. Komischerweise verstreichen freie Tage immer wie im Flug. Zur Überraschung meines Umfeldes habe ich heute Mittag das Haus verlassen und ne kleine Fahrradtour zum Hafen gemacht. Dort habe ich mir, ganz Touri-Like, ein Brötchen mit Granat geleistet. Am Anfang der Tour war es so warm, dass ich entschied, ohne Jacke loszufahren. Das Fischbrötchen habe ich dann in einem Strandkorb sitzend gegessen, mit Blick auf den Kanal und auf strömenden Regen, sogar kurze Hagelphasen waren dabei. Dieser Anblick hatte etwas nettes, etwas, was ich nicht benennen kann. Deprimierende Schönheit? Keine Ahnung, auf jeden Fall saß ich da. Grad habe ich den Sternenhimmel angesehen, auch schön aber nicht schön genug. Nebenbei gucke ich via Webcam auf eine Piazza in Triest, es Gewittert und die Blitze erhellen für Sekunden das Bild. Sonst ist da nichts zu sehen. Müllmänner, die die Tonnen leeren; Autos, die über die Kreuzung fahren; ne blinkende Ampel; vereinzelt Menschen, die schnellen Schrittes durch den Regen laufen. Das ist schön. Schön im Wortsinn, nicht deprimierend schön, sondern schön. Die Schönheit gepaart mit urbaner Einsamkeit. Ein Regentag oder eine Regennacht in Triest ist was ganz anderes als hier. Sowohl da, als auch hier wird man nass aber nur da ist es schön.

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So sah es hier aus und in Triest wütet gerade ein SCHÖNES Gewitter.
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Tja

Die letzten Tage oder gar Wochen sind geprägt von..., ja wovon eigentlich? Es ist nichts wirklich dramatisches passiert aber die Kleinigkeiten haben in ihrer Summe dafür gesorgt, dass mein Toleranzgrenzwert arg überschritten ist. Der Nebenjob lief nicht ganz so gut und zugleich war es auf der Ausgabenseite einer der teuersten Monate überhaupt. Die Tanke ist das alltäglich Drama. Habe mit dem Chef telefoniert und ihm klipp und klar und eigentlich unmissverständlich mitgeteilt, wie ich die Gesamtsituation sehe bzw empfinde. Er hat es nicht wirklich verstanden. Privat ist im Grunde alles ganz entspannt, bzw in der Kernfamilie, verbringe die Zeit mit Bruder und den Kindern, das ist ok. Die erweiterte Familie macht da schon mehr Kummer aber diesen zu beheben verlangt wohl übermenschliche Fähigkeiten. Wie es hier, also virtuell weitergehen soll, beschäftigt mich auch ein wenig. Inhaltlich bin ich relativ eingeschränkt, da ich ja nun auch keine echten Abenteuer erlebe und mittlerweile hier Leute mitlesen, von denen ich mich eher gestalked fühle als alles andere. Daher auch relativ wenig Lust über inneres zu berichten. Überlege, die Flucht in die Anonymität des Netzes anzutreten. Tja, und so kommt eins zum anderen. Positiver Ausgleich fehlt gänzlich oder vermag nur wenig Linderung zu bringen. Tja.

Buch der Bücher?



Ich brauch so ein Buch

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Es gibt mal wieder nicht viel zu berichten, die Tage verstreichen einfach. Bruder ist mit den Neffen hier und so ist immer Action angesagt. Ich bin froh über die Ablenkung und auch mal wieder mit jemandem reden zu können. Er schleppt mich auch hin und wieder mit in das Drecksnest. Kostet mich jedesmal Überwindung aber es schadet wohl nicht.

Ansonsten gibts mal wieder Kleinkrieg in der Tanke. Ich will nicht so, wie andere es von mir wollen und das führt zwangsläufig zu Stress. Mal gucken, wie sich das entwickelt.

Tja, das wars schon. Etwas freud-und trostlos aber so ists, das Leben. Manchmal. Oft.

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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