Der unsichtbare

Die Schicht gestern tat weh, anscheinend war Hohlbratzenabend. Der Idiotenanteil in der sonst verehrten Kundschaft war überdurchschnittlich hoch. Eine Mutter, die ihrem minderjährigen Sohn mit erkennbarem Stolz auf ihre antizyklische Erziehung, Weinbrand und Zigaretten kauft. Leute, die vier Flaschen Cola für eine Flasche Weinbrand kaufen und stolz auf diese Hammermischung sind (Gähn). Ich sollte so einen Abend mal Filmen, wäre ne schöne real-soap. Naja, was solls, Mitternacht habe ich mich wieder verkrochen. Solche Abende wecken in mir die Sehnsucht nach Triest, wecken Fernweh, den Wunsch einfach zu gehen. Morgen gehts wieder in den Laden, zum Glück bin ich emotional so weit weg, dass es mir kaum etwas ausmacht und irgendwann habe ich genügend Geld beisammen, um mich zu belohnen.

Es gibt zur Zeit keine besonderen Ablenkungen vom tristen grau. Kneipe kann mich gar nicht locken, auch sonst ist hier nicht viel geboten, was einen begeistern könnte. Ist aber auch nicht schlimm, es fällt mir schwer, es zu beschreiben. Es ist ein Gefühl, als wäre ich unsichtbar, ein Geist. Zugleich beobachte ich die Szenerie um mich herum und mich selber. Komisch aber ein eher positives Gefühl.

So, nun mache ich mir nen entspannten Sonntag.

Besorgniserregend

Ich habe heute frei. Ich habe nichts besonderes zu erledigen. Trotzdem bin ich um halb acht (07:30h) aufgestanden. Dies ist für mich, meinen Körper und überhaupt für einen normalen Menschen, für den ich mich trotz aller Zweifel halte, NICHT normal. Wohin soll das noch führen?! Aus lauter Verzweiflung werde ich mir jetzt auch noch eine halbwegs sinnvolle Tätigkeit suchen.

Keine besonderen Vorkommnisse

Zu meiner eigenen Überraschung geht es mir recht gut. Ich habe relativ gute Laune, bin entspannt. Wenn ich jammern wollen würde, müsste ich erst etwas suchen. Klar, es ist nicht alles perfekt aber irgendwie stört es mich nicht. Ich habe ein paar (2) Tage frei und die Sonne scheint, zwar ohne Wärme aber sie scheint. Einen Jammerpunkt habe ich aber doch: Obwohl nüscht blüht oder gedeiht, habe ich Heuschnupfen, gut, das wars aber auch schon. Sonst ist alles gut.

Nen Papst habemus jetzt auch, kann also nichts mehr schief gehen.

Einen sonnigen Tag gewünscht, bis dann.

Blick in eine andere Hood

Heute also mit dem Bruder gereist. Für den normal sterblichen kein großes Ding, für mich war es eine angenehme Abwechslung. Die große Stadt finde ich angenehm, ich schaue mir gerne Menschen an und überhaupt die Stimmung finde ich schön. Dazu noch die Kneipen, Café und Gastronomieszene sind für nen Bub vom Land spannend anzusehen. Die andere große Stadt war eher eklig, Ghetto überall mit Ghetto-Boyz und Bitches aber auch das muss es ja geben. Im Vergleich zu wirklich großen Städten wahrscheinlich immer noch ein Furz.

Fazit: Ein guter Tag mit dem Bruder. Jeder Tag den ich nicht in diesem Nest hocke ist per se ein guter Tag.

So, und nun muss ich mir ne Meinung zum Tatort bilden.

Es gibt so Tage

Und heute war so einer, einer dieser Tage an dem ich mich frage: Was mache ich hier? Irgendwie müde aber doch hellwach beobachte ich mein Umfeld. Ein Kumpel war für ein paar Tage in Berlin. Beeindrucken mich solche Städte doch auf eine Weise, so hat er kein gutes Haar an der armen Stadt gelassen. Zu hektisch...; Die fahren Auto wie bekloppt..., Alles dreckig...; Strassenbahnautomaten die kein normaler Mensch versteht...; usw usw. Da merkt man, wie kleingeistig er doch ist. Ein anderer Kumpel, mit PitBullGermany-Sweater (fragt mich nicht, wie ich an den geraten bin) redet in einer Tour nur prolligen scheißdreck. Ich hau dem aufs Maul und dem in die Fresse und dann dem und dem auch noch. Manchmal gehen mir diese Leute, mit denen ich aus irgendeinem Grund zu tun habe mächtig auf den Geist. Es gibt noch ein paar andere aber die sind auch keine Bereicherung meines bescheidenen Daseins. Naja und so gucke ich rum und was ich sehe begeistert mich so rein gar nicht.

Werde jetzt bei ner Büchse Bier darüber nachdenken, morgen gehts zum Bruder und mit ihm auf Reisen. Abwechslung, die einem andere Menschen und anderes Leben zeigt, bis ich dann wieder zurück in meine Welt muss.

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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