Wasserspiele

Den Abend für ausgiebigen Badespaß genutzt. Das Wasser kaum aushaltbar heiß, erst die Füße vorsichtig rein, den Arsch versenkt. Gewisse Körperflüssigkeiten gerinnen, die Adern an den Handrücken schwellen an. Mit dem letzten Mut tauche ich den Oberkörper ins Wasser. Mit der Ferse den Oberen Wasserablauf blockieren, bis das Wasser über den Wannenrand zu schwappen droht. Der Körper ist umhüllt, ein Gefühl der Geborgenheit stellt sich ein. Die Ohren unter Wasser; nur Augen, Nase und Mund noch über der Wasserlinie. Es rauscht, das Blut schießt immer schneller durch die Adern, das Herz pumpt am Rande der Belastbarkeit. Unter Wasser scheint alles unwirklich. Mit geschlossenen Augen genieße ich die Entspannung. (ich bin so entspannt, dass ich aufpassen muss, dass mir das Wasser nicht zum Arschloch reinläuft). Nochmal heißes Wasser nachlaufen lassen. Die Haut schält sich ab, noch kurz genießen. Bis der Kreislauf mich zwingt, die Wanne zu verlassen. Abtrocknen, der Schweiß fließt von der Stirn, nackt aufs Bett, hoffen, nicht das Bewusstsein zu verlieren, herrlich.

Kaffee und Kuchen

Vor einiger Zeit bin ich in ein Café. Eine alte, hölzerne Verkaufstheke mit einer kleinen Glasvitrine in der Gebäck steht, schwarz/weiß Bilder an den Wänden. Ein schöner gemütlicher Laden. Hinter der Theke steht eine dunkelblonde Frau, die Haare hochgesteckt. Sie ist nur dezent geschminkt. "Hallo, was darf es sein? Vielleicht ein Stück Nusskuchen?" Sie wirkt erwartungsvoll, sie präsentiert den selbstgebackenen Kuchen und ich lasse mich überzeugen. "Nen Kaffee hätte ich gerne noch dazu." "Gerne" Ich nehme Platz und schaue mich um, sie kümmert sich um die Kaffeemaschine und beachtet mich nicht weiter. Der Kuchen schmeckt gut, als hätte sie ihn mit Liebe für mich gebacken. Aber woher sollte sie schon von mir wissen? "Hat es dir geschmeckt? Kann ich noch etwas für dich tun?" "Äh, ja. Ich bräuchte eine Bienenkönigin." Eine...? Bienenkönigin?!" "Ja, eine Bienenkönigin. Ich brauche eine." "Ok, warte, ich gucke was ich machen kann" Nach ein paar Minuten kommt sie mit einer kleinen Dose zurück in der Tatsächlich eine Bienenkönigin ist. Ich bedanke mich.

Jetzt war ich wieder in dem Café, diesmal hatte sie die Haare offen, sie strahlt mich an und ohne zu Fragen, macht sie mir einen Kaffee. Sie beobachtet mich mit ihren schönen Augen, die mir so gar nicht aufgefallen waren. Sie lächelt, sie fängt mich ein. Sie ist wunderschön.

Mit dem letzten Schluck Kaffee frage ich sie: "Du, sag mal, hättest du evtl. noch eine Bienenkönigin?" Etwas verwundert aber mit einen unbeschreiblichem Lächeln verschwindet sie wieder, um wieder mit einer kleinen Dose zu erscheinen. Sie stützt sich auf den Unterarmen auf die Theke. Mit ihren Augen, ihrem lächeln bringt sie mich in Verlegenheit. Ich zahle, ich danke, ich gehe.

(Warum träume ich sowas? Wozu brauche ich eine Bienenkönigin? Und wer ist diese Frau? Vielleicht erfahre ich es ja mal.)

Stille der Nacht

Im Schutze der Dunkelheit habe ich mich mal wieder aus dem Haus getraut. Mit dem Doc zum goldenen M. Seit er in einer Beziehung ist, sind diese Treffen eher selten geworden. Ich höre mir tapfer die Geschichten an. Jetzt bin ich dann aber doch froh, wieder im Bunker zu sein.

Zur Zeit genieße ich die Stille hier, nur Tv oder Radio sorgen für simulierte Gesellschaft. Hin und wieder eine SMS als Kontakt zu den Lebenden, mehr bekomme ich nicht, mehr brauche ich nicht.

Auf dem Weg

Immer wieder komme ich zu der Feststellung, zu der Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die die Fähigkeit haben, einem das Gefühl zu geben, man selber sei ein kompletter Vollidiot. Egal was man sagt, es ist falsch, unsinnig. Sie wissen alles besser. Sie fragen mich etwas, ich antworte und die Antwort wird abgeschmettert. Jetzt könnte man sagen, das liegt daran, dass ich ein kompletter Vollidiot bin, mmh. (Aber warum fragen sie mich dann?!). Sei es, wie es ist. Immer wieder komme ich zu der Feststellung, zu der Erkenntnis, dass, je weniger ich mit Menschen zu tun habe, desto besser geht es mir. Allerdings stelle ich auch fest, dass außerhalb meines normalen Umgangs öfter mal positives Feedback kommt. Jetzt bin ich aber leider nicht in der Lage, mein Umfeld gänzlich zu verlassen oder auszutauschen. Daher ziehe ich mich so weit es geht einfach zurück. Und was soll ich sagen? Es geht mir gut damit.

Die negativen Kräfte sind leider immer stärker als die positiven. Diese Gedanken muss ich noch etwas ausarbeiten aber ich glaube, ich bin auf nem guten Weg.

The day after

Heute musste ich der vergangenen Nacht bzw der Party Tribut zollen. Um halb acht ins Bett, alleine, und gegen 18uhr erwacht. Zwischendurch nur zum kotzen aus dem Bett gekrochen. Um diese grandiose Leistung meines Körpers zu honorieren, werde ich jetzt den Supermarkt leerkaufen. Nach solchen Gelagen schreit mein Körper nach ekligem Fraß. Vielleicht werde ich auch die heimische Dönerproduktion unterstützen. Über den Abend kann ich nicht viel sagen, es war nett, entspannt. Lobend möchte ich erwähnen, dass ich trotz der Alkohol bedingten Einschränkung der Hirnleistung so nett war, die 23jährige nach Hause zu bringen ohne sie anzugraben, abzuschleppen oder sonstiges. Hut ab vor mir.

Heute wäre ich auf die nächste Party eingeladen aber DAS wäre dann ne richtige burn-out-Party, das schaffe ich heute nicht.

Heute wäre mal wieder eine Pflegekraft hilfreich, andere Leute haben nen Personal-Trainer und Life-Coach. Was hab ich?! Ne Wärmflasche, toll!

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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