Wie gut...

..., daß fast jeden Tag ein Tatort kommt. Rettet mir den Abend. Ohne Süßigkeiten, ohne Chips oder ähnlichen Sünden begebe ich mich jetzt aufs Sofa.

Mir fällt kein Titel ein.

Wäre das hier ein Boxsack, ich würde auf ihn einprügeln, bis er in Fetzen fliegt (oder muss es "flöge" heißen?) Egal, ich bin so stinksauer, so wütend, daß ich platzen könnte. Grund: Mal wieder die kleine Tankstelle. Das weltbeherrschende Kleinunternehmen, mit enormen Anteil am Bruttosozialprodukt der BRD, dieser Schranzladen ist nicht in der Lage mir 3 Tage Urlaub zu geben. Diese habe ich vor Wochen eingereicht und es kam nichts gegenteiliges zurück. Jetzt grade hieß es, davon wisse keiner etwas. Natürlich ist der "Urlaubsantrag" auch nicht mehr da, so daß nun Aussage gegen Aussage steht. Ich bin schwer begeistert. Des weiteren sagte ich bereits beim letzten Einsatz als Autowäscher, daß ich das nicht mehr machen will. Und prompt werde ich für 6 weitere Waschtage eingetragen. Heute nochmal darauf angesprochen, tut er so, als ginge ohne mich die Welt unter. JaJa.

Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, sagt er, meine verehrten Kolleginnen beschwerten sich über mich, weil der Shop nicht aufgefüllt sei. Sollte sich das nicht ändern, könne ich gehen. (was mich als Drohung jetzt nicht wirklich motiviert) Auf jeden Fall werde ich meinen Umgang mit diesen Kolleginnen mal überdenken. Ich muss ja nicht der einzige Kollege sein, der zB pünktlich ablöst. Dienst nach Vorschrift nannte das die Post mal.

Tja, das Leben ist schön.

Why?

Because!

Das wärs...

roman-holiday1
...das würde mir gefallen, also die Wohnung.

...und Abends auf der Terrasse sitzen...
06-09-1


Via Margutta 51,
00187 ROMA
ITALIA
... in den Innenhof, Treppe hoch, zweite Tür. 2xKlopfen.

Qual der Wahl

Durch geschickte Schicht-Tauschaktionen ist mir ein freier Samstagabend beschert worden. Da stellt sich die Frage: Was anfangen mit der gewonnenen Freiheit? Eine Möglichkeit wäre die partizipation einer ländlichen Veranstaltung, irgendne Landjugendfete, wobei die Definition von "Jugend" sehr weit gefasst ist. Partys dieser Art sind eigentlich ein Garant für Vollrausch mit der Option auf die Fresse zu bekommen Spaß. Weitere Möglichkeit wäre der Aufenthalt in der Kneipe, da weiß man, was man hat. Oder Tv, relativ gute Auswahl, Ein Herz und eine Krone für den rührseeligen Teil der schwarzen Seele oder ein Tatort für den Sherlock Holmes in einem. Natürlich wäre es sinnvoll, auf die Party zu gehen, evtl eine hübsche Jungbäuerin zu ehelichen... Aber irgendwie finde ich nen entspannten Sofaabend auch verlockend. Mmh, ein bisl socializing wäre schon gut... Zumindest bin ich entspannt.

Ja, Nein, Jein

Oft, immer öfter merke ich, daß ich sowas wie "2 Seelen" in mir habe. Seele ist nicht das richtige Wort. Ich will aber auch keinen pseudo-wissenschaftlichen Begriff benutzen, dessen Bedeutung und Tragweite ich nicht überblicke. Beispielsweise bin ich einsam, grad heute fühle ich mich besonders allein. Dabei hätte es heute und morgen die Gelegenheit gegeben, auf Partys zu gehen, die sogar recht viel versprechend klingen. Aber trotz meines Alleinigkeitsgefühl ertrage ich gleichzeitig keine Menschen um mich. Oder ich möchte irgendwas unternehmen, irgendwohin fahren und gleichzeitig habe ich keine Lust an einen anderen Ort zu gehen. Ich bin todmüde, körperlich erschöpft; schlafen kann ich aber nicht. Etwas bedrückt mich, so sehr, daß ich am liebsten weinen möchte um mich befreiter zu fühlen aber es kommt nichts. Was mich bedrückt, weiß ich aber auch nicht, irgendein Gefühl.

Eigentlich kann ich es nicht mal erklären.

Meldung des Tages

Volkswagen kauft Porsche. Zahlt dafür nen Batzen Kohle und oben drauf gibt es noch eine (1!) Stammaktie. Durch diesen Steuertrick sparen die ne Menge Steuern. Toll oder? Die schlauen Hunde.

Erwarten die jetzt Applaus?! Regt mich das zu unrecht auf? Aber was solls, geht mich ja nichts an.

Kindheitserinnerung

Neben olfaktorisch beeinflussten Erinnerungen wie den Geruch warmer Müllcontainer im Sommer, gibt es auch die auditiv beeinflussten. Bei mir sind das unter anderen italienische Sportkommentatoren. Mein Nonno lag oft auf seinem Bett und hat Fußball, Formel1 oder Radrennen geguckt, in einer Lautstärke, daß das ganze Haus und sogar der Garten in die Übertragung eingebunden war. Nun möchte ich sagen, daß italienische Kommentatoren selbst im TV eher wie Radiokommentatoren berichten. Und meinem Eindruck nach immer in einer Dramatik, als ginge es gerade um Leben und Tod. Heute habe ich die Zielankunft der Tour de France Etappe verfolgt und war in Gedanken sofort in Triest im Garten, schwere Mittagshitze, man bewegt sich nur so viel wie nötig. Selbst die Katzen lagen dann wie ein Rudel Löwen im Schatten. Ich habe meinen TV auf volle Lautstärke gestellt und die hektisch-dramatischen Kommentatoren haben mich an diese Momente erinnert. Irgendwie wars ne schöne Zeit

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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