Nachts gehts rund im Kopf

In letzter Zeit habe ich eigentlich wieder ganz gut geschlafen. Aber seit ein paar Nächten ist wieder Chaos angesagt. Ich träume so wild und anstrengend, daß ich morgens wie gerädert aus dem Bett klettere. Dabei ist es so, daß ich während des träumens ganz genau weiß, daß ich nur träume aber trotzdem in eine Art Panik verfalle. Letzte Nacht hat mich Nina angerufen, die Verbindung war aber so schlecht, daß ich nichts verstehen konnte. Ich habe versucht, sie zurückzurufen, konnte aber mein Handy nicht bedienen. Das war so ätzend, daß ich aufgewacht bin. Später war ich an einem riesigen Flughafen, da klappte auch nichts. Konnte meinen Flieger nicht finden. Wenn ich jemanden gefragt habe, habe ich die Antwort nicht verstanden. Bin wie verrückt in diesem Gebäude rumgelaufen, immer in der Panik meinen Flieger zu verpassen.

Ich hasse solche Nächte.

Die Vernunft ist des Herzen größte Feindin

Eigentlich zeichnet sich der Mensch durch seine Fähigkeit zur Vernunft aus. Nur ist es manchmal mit dieser nicht so weit her und man nutzt die Vernunft nicht. Dies kann aus unterschiedlichen Gründen der Fall sein. Dummheit, blauäugiges handeln mögen welche sein. Drogen, Alkohol etc mögen weitere sein. Und manchmal macht man etwas, von dem man von der 1. Sekunde weiß: Das geht in Scheiße über. Und trotzdem macht man es, man ignoriert alle Gegenargumente, man schaltet jeden Selbstschutzmechanismus aus. Irgendetwas, eine innere Stimme, ein Verlangen treibt einen an. Manchmal ist es nur eine Party auf die ein Kater de Luxe folgt. Manchmal ist es auch etwas anderes. Verlieben, sich. ist z.B. so eine Sache. Die Phasen des sich Verlieben sind toll, das brauche ich wohl niemandem erklären. Die Folgen sind allerdings meist nicht schön, auch das bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung. Nun kann/sollte man aus jedem Ende seine Lehren ziehen, Erfahrungen verändern das zukünftige Verhalten.

Was wollte ich eigentlich sagen? Ach, daß ich trotz aller Erfahrungen manchmal doch etwas zu tun gewillt bin, von dem ich weiß: Junge, dat geit nich gut. Kopfüber ins Scheißebecken. Von der 1. Sekunde an wusste ich, daß ich an ihr werde zerbrechen werde. Von der 1. Sekunde wusste ich, daß das der Hangover des Jahrhunderts werden würde. ABER! der Weg dorthin ist grandios. Übrigens: Für die InterpretInnen: Das sind ganz allgemeine Gedanken ohne Bezug zu aktuellen Geschehnissen. Ähnlichkeiten mit lebenden... (Alter, das glaubt dir keiner!). Danke.

Aber ich habe im Laufe der Jahre und Beziehungsversuche etc. eines gelernt: Mach dich niemals emotional abhängig von einem Menschen. Laß Vertrauen nur bis zu einem bestimmten Punkt zu. Verliebe dich. Ja, verliebe dich. Verliebe dich aber zeig es nicht. Ansonsten wirst du bluten. Vielleicht ist das eine traurige oder gar eine falsche Entwicklung/Erkenntnis aber ich fahre damit besser. (es kotzt mich selber an)

Nichts desto trotz werde ich mich immer mal wieder in Dinge stürzen, für die es richtig was auf die Fresse geben wird.

Nur bereuen werde ich Nichts.

Positive Phase

Da in den letzten Tagen ja das Thema "Der Körper des M." war, möchte ich zu diesem Gebiet ein kleines update verkünden. Der wabbelige, weiße Körper ist nun an Unterarmen, Kopf und Nacken Knallrot. Ich erwarte in kürze ein Angebot von RotWeiß Oberhausen oder einem anderen Verein mit diesen Farben als Maskottchen aufzutreten. Der Grund für diese farbliche Veränderung ist, dass ich Donnerstag und Freitag als Urlaubsvertretung für den hauptamtlichen Autowäscher eingesprungen bin. Insgesamt 16Stunden in der Sonne gestanden. Das soll wohl helfen. Auf meiner Schädeldecke haben sich Brandblasen gebildet. Egal, bis November wird das wohl nachbräunen. Außerdem hält mich jetzt wohl niemand mehr für nen Stubenhocker sondern für nen Naturburschen. Neben reichlich Trinkgeld gab es Freitagabend eine spontane Einladung zum Grillen. Und das war die Leidenszeit wert. Dort wurde auch mein Sonnenbrand versorgt. Ein klasse Abend. Mehr ist nicht dazu zu sagen. Und überhaupt: Die Waschtage waren irgendwie ganz ok, die Leute waren sehr entspannt und freundlich. Eine ältere Dame lobte, wie entspannt ich doch trotz des Ansturms sei und meinte: Sie strahlen so eine angenehme Ruhe aus. Sowas hab ich auch noch nicht gehört, fand ich nett.

Ich bin irgendwie selber überrascht, was für ne gute Laune ich habe. Meinetwegen kann das noch etwas so bleiben.

So, und nun: Allen ein schönes Wochenende und frohe Pfingsten (obwohl keiner weiß was das bedeutet)

Summertime (puh, is dat warm)

So, diese Woche ist Sommer. Knallwarm. An mir erkennt man den Sommer nicht sofort, da ich nicht zu den Menschen gehöre, die nur noch in Shorts und FlipFlops unterwegs sind. An mir erkennt man es nur an den Schweißtropfen, die mir von der hohen Stirne rinnen. Ansonsten trage ich mein Alljahresoutfit. Nur in meinem heimischen Habitat erlaube ich mir solch freizügige Mode. Meine Umwelt möchte ich nicht mit meinem Anblick belästigen und auch ich fühle mich dann etwas geschützter. Hätte ich den Körper, würde ich natürlich nur halbnackt in die Öffentlichkeit treten. Aber in Wahrheit ist mein Körper eher eine bleiche Wabbelmasse, so bleich, dass ich bei direkter Sonneneinstrahlung aufgrund der Reflektion nur als gleißendes Licht wahrzunehmen bin. Ob meine samtzarte Haut über Farbpigmente verfügt, weiß ich auch nicht.

Aber ich freue mich über diese schönen Sonnentage.

(in wahrheit redet er sich diese freude nur ein, um nicht den anschein des ewig mauligen meckerers zu erwecken. er läuft schnaufend, schwitzend in der gegend rum und hat angst im nächsten moment in ohnmacht zu fallen.)

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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