Gedankenlawine

Seit ein paar Tagen denke ich über das Nachdenken nach. Ehrlich gesagt auch schon länger. Warum denkt man z.B. ewig lang darüber nach, wie man sich von der Welt macht? Spielt verschiedene Varianten durch. Auffindesituation, Folgen für die anderen? Was kommt eigentlich danach? Ist das DIE Lösung? Oder doch lieber wie nen Unfall aussehen lassen? Warum denke ich nicht mit gleicher Intensität darüber nach, wie ich meine Situation verbessern kann? Wieso habe ich mehr Angst davor, doch irgendwann einen Schlusspunkt zu setzen als die Zuversicht, den Mut aufzubringen grundlegend eine Veränderung herbeizuführen? Komisch oder?

Warum diskutiere ich innerlich gewisse Konflikte und ungeklärte Sachen durch, anstatt sie in der Realität anzusprechen? Wieso ist es immer leichter aus Verzicht in ner Scheißlage zu verharren, als durch Kampf in eine angenehme Situation zu gelangen?

Warum hängt man irgendwelchen verpassten Chancen nach, anstatt die Neuen zu erkennen? Selbst dieses irrsinnige denken ist doch wieder nur Zeitverschwendung, Zeit die doch besser zu nutzen wäre oder?

Nicht, das jetzt jemand glaubt, ich hinge depressiv in der Ecke, Nein ich bin ganz nüchtern und sachlich. Relativ emotionslos sortiere ich diese Gedanken.

Stille ist laut

Der Tag war recht verregnet, habe es mir gemütlich gemacht. Das Chaos der Neffen beseitigt, aufgeräumt und was man halt noch so macht, an Tagen wie diesen. Am Abend nen Lamacun Döner gegönnt, dann mit der Wärmflasche aufs Sofa. Zwei Folgen Tatort geguckt. Kurz nach 23h ins Bett, Radio an und bisl lesen. Nochmal die Wärmflasche aufgeladen und Licht aus, Hörspiel an. Eigentlich alles ganz entspannt, nur der Schlaf will mich nicht übermannen. Hörspiel zu Ende. Stille im Raum und wenn man in die Stille lauscht, merkt man, wie laut sie ist. Der Sekundenzeiger der Uhr dreht laut krachend seine Runden. Meine Matratze (angeblich betone ich es Ma-draze) verstärkt den Schall meines Herzschlages. Je länger ich ihm lausche, desto unregelmäßiger kommt er mir vor. Das ganze Bett scheint unter meinem Herzschlag zu vibrieren. Also wieder aufstehen, eine rauchen, trotz der Kopfschmerzen. Draußen ist es eigentlich auch still, nur die Regentropfen klopfen unkontrolliert und ohne Rhythmus aufs gegenüberliegende Dach. Das abfließende Wasser gurgelt in der Dachrinne. Fenster zu. Innerliche Dialoge mit nicht anwesenden, ich erkläre, diskutiere und doch ist es sinnlos. Gucke den Gedanken zu, wie sie kommen und gehen. Bin aber völlig entspannt, nur einfach nicht müde. Jetzt gucke ich im dunklen Raum umher, keine Lust auf Tv, zum lesen fehlt die Konzentration also weiter den Geräuschen der Stille lauschen.

Guts Nächtle

Pflegestufe 3

Der Abend war ganz ok. Erst auf einer Geburtstagsfeier gewesen dann zu einer dörflichen Großveranstaltung in den Walachutten. Angefangen mit ein paar Bier zum locker werden dann eine Odyssee durch die Spirituosen der Welt. Ouzo als Solidaritätsbekundung, Tequila fürs Fernweh, Korn aus Heimatverbundenheit und Kurze in allen Regenbogenfarben. Allein die Erinnerung daran läßt mich mit dem Würgereiz kämpfen. Naja, das musste sich heut ja rächen. Ein Kater der besonderen Sorte. Das Sahnehäubchen waren die Neffen, die mit Lautstärke und Toben usw meine verdiente Strafe vollstreckt haben. Entsprechend kaputt bin ich jetzt. An solchen Tagen bräuchte ich eine Freundin, die mir über den Kopf streichelt und sagt: Ach war mein Schatz wieder der größte? Hat er Kopfschmerzen? Ich pflege dich. Aber vielleicht wäre das eher ein Job für einen Pfleger. Nette Damen waren gestern anwesend , ich habe mich sogar mit welchen unterhalten und noch mehr gesehen aber natürlich mal wieder nichts gebacken bekommen. Man kann nicht alles haben.

Gut, bis meine Pflegerin auftaucht werde ich mich auf dem Sofa ausbreiten und leiden.

(Ach: Es wäre schön, wenn du Eis mitbringen könntest.)

Ruf mich und ich...

...

Sieg der Vernunft (?)

Trotz verschiedener Möglichkeiten den Feierabend zu gestalten, bin ich mal wieder nach Hause gefahren. Werde es mir hier so gemütlich wie möglich machen. Das Tv gibt außer SinCity nicht viel her aber was solls. Meine Laune bessert sich so langsam, vielleicht tut es mal ganz gut... . Morgen ist dafür aber auch wieder genug Programm angesagt, die letzten Verpflichtungen für diesen Monat. Zum Glück.

In diesem Sinne, bei Kummer wähl meine Nummer.

Mico

Harte Zeiten für Träumer

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