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Irgendwann wird alles gut.
Wenn man sich dessen im Klaren ist,
dann ist alles gut.
Irgendwann wird alles gut.
Wenn man sich dessen im Klaren ist,
dann ist alles gut.
Manchmal, wenn ich mich und mein Leben von außen betrachte, habe ich das Gefühl, daß es surreal ist. Das trifft besonders auf 2011 zu. Irgendwie zwischen Seifenblase und Film. Kein Blockbuster, eher ein B-Movie. Bevor jetzt jemand sagt, das sei reines Selbstmitleid, sage ich: Nein, das ist der Versuch einer Analyse. Eine Analyse, die zum Scheitern verurteilt ist, da sie zu subjektiv wäre.
Ich habe dieses Jahr viel gefeiert bzw mich in einen Zustand der Gleichgültigkeit gebracht. Das klingt alles so beschissen nach Selbstmitleid, kann es aber nicht anders erklären. Im Grunde hatte ich ne Menge Spaß aber eigentlich war das nur um irgendwas zu kaschieren oder um etwas (unzureichend) zu kompensieren.
Wie ich auf diese Gedanken komme? Evtl., weil Nina kurz in der Tanke war. Haben etwas gesmall-talked. War nett. Sie zu sehen ist komisch, schön aber irgendwie komisch. Naja und im Rahmen der Kognitiven Nachbereitung sind solche Fragen aufgetreten. Wie wäre es, wenn's nicht gewesen wäre, wie's war? Natürlich Unsinn sich solche Fragen zu stellen aber hey, was soll's. Ich stehe mal wieder mit den Händen in der Hosentasche da und betrachte verwundert das Leben.
Dieses Wochenende war mal ein entspanntes, zwar unterwegs gewesen aber erstaunlicherweise mal nicht rotzevoll gewesen. Irgendwie war die Nacht komisch, die Leute aggressiv und auf Krawall aus, mehrere Fastschlägereien. Nicht mein Fall. Tja und jetzt ist mal wieder so ein Sonntagabend, das einzige Highlight ist der anstehende Tatort. Werde auf dem Sofa liegen und Tee trinken. Ich versuche von der vergangenen Woche zu zehren, was mir etwas schwer fällt, weil ich de facto alleine aufm Sofa hocke.
Satz der Nacht: Ich hätte echt gerne Sex mit dir aber ich befürchte, dass ich mich dann in dich verlieben könnte.
...bin ich beeindruckt, an mystische Fähigkeiten glaube ich kaum aber die, von mir verehrte Frau Falkin, hat es geschafft, mich nahezu sprachlos zu machen.
Nach Wochenlanger Funkstille zwischen der Frau mit den Tage rettenden Sms und mir, schlugen heute früh (also gestern, für die Haarspalter) sechs (6) SMS ein, die ich allerdings verschlafen hatte. Wer ist auch schon Mittags wach?! Naja, den Tag mit SMS schreiben verbracht, mit besonderen SMS. Am späten Nachmittag sagt sie: Ich komm dich besuchen aber nur kurz. Und am Abend saß sie bei mir auf dem Sofa, ne knappe Stunde. Ein Gefühl, kaum zu beschreiben, verdammt nah am perfekten Glück.
Ich danke ihnen.