Ich habe da mal eine Frage:

Der heutige Abend war einer der weniger angenehmen. Aber selbst wenn alles Mist ist, man muss man sich über die kleinen Dinge freuen. Der Polizist, der meine Personalien aufgenommen hat, kommt aus dem Nachbarkaff in dem ich geboren wurde. Nähe Stuttgart. So trifft man sich, rund 700km (laut gockel.mappe) nördlich. So klein ist die Welt.
Es gibt Phasen, da rege ich mich auf. Das blöde, ich reg mich über mich auf. Warum heissen alle Fotos auf meinem Rechner img736453 oder 9887832 ? Und warum müssen die in zig-verschiedenen Ordnern auf dem ganzen Rechner verteilt sein. Und warum muss ich so viele Neuer OrdnerXY haben?
In Stimmungs-Nachwehen des Hörbuchs frage ich, ob man einfach warten soll oder Kompromisse nehmen soll.
Soll man man Kompromisse annehmen oder soll man konsequent sein?
Volker hat heute wieder zu mir gesagt: Bei dir stimmt das Gesamtpaket nicht, bist ein feiner Kerl, mein bester Freund, das reicht für uns aber nicht für ne Frau
Vor Ewigkeiten ist mir das Hörbuch Gut gegen Nordwind in die Finger gekommen. Habe es jetzt erst angehört und war sofort begeistert. Von der Geschichte, von den Vorlesern und überhaupt. Letzte Nacht dann die Fortsetzung Alle sieben Wellen. Klasse. Ich wäre nicht ich, Mico wäre nicht Mico, wenn ich mich nicht sofort in der Geschichte Wiedergefunden hätte. Das gegenseitige Kennenlernen, annähern. Bis der Moment kommt, an dem man sich fragt, was das grad ist und man sich irgendwann eingesteht, dass es Liebe sein könnte oder aber zumindest ein starkes Verlangen nach irgendwas. Tja und dann steht man vor der Frage: Vernunft oder... Was ist das Gegenteil von Vernunft? Egal. Die beiden ( welche beiden meinst du?) akzeptieren es irgendwie können sich aber doch kaum beherrschen. Sie entscheidet vernünftig, wartet aber doch auf seine Unvernunft. Was will uns der Autor sagen?
So eine Geschichte ist einfach schön, endlich mal wieder etwas gefühlt. Dieser Post kann meine Begeisterung nicht wirklich ausdrücken.
Bei mir wurde die vernünftige Lösung gewählt. Is ja auch vernünftig.
Die ganze Nacht hindurch immer wieder zum Fenster gegangen. Am offenen Fenster eine Zigarette nach der anderen geraucht. Wunderbare, christallklare, schneidend klare Winterluft. Ein wunderschöner Sternenhimmel. Ich liebe Sternenhimmel. Früher, als ich noch ein kleiner unschuldiger Bub war, lag ich mit Onkel oft nachts am Strand in Triest. Wir lagen auf einer Strohmatte, zugedeckt mit Handtüchern und haben in den Himmel geschaut. Die Brandung als Hintergrundmusik. Er hat mir Geschichten über die Sterne erzählt und mit der Taschenlampe in den Himmel geblinkt, jetzt haben wir Sterne gemacht.
Der Blick in den Himmel ist immer faszinierend. Ich erkenne zwar ausser dem Grossen Wagen und dem Mond keine Himmelskörper aber das trübt das Empfinden nicht.
Das mit den Sternschnuppen und den Wünschen klappt übrigens nicht, also zumindest bei mir nicht. Trotzdem habe ich grad, als ich eine gesehen habe, den immer gleichen Wunsch in den Himmel geschickt.